Steiermark: Wie Sie heuer von der Digitalisierungsoffensive profitieren

Steirische Förderaktionen für den digitalen Wandel: Die SFG überarbeitet 2017 deshalb die seit dem Jahr 2011 bestehende Förderungsschiene Weiter!Bilden und setzt auf die neuen Schwerpunkte Digitalisierung und Internationalisierung. |© APA
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Steirische Förderaktionen für den digitalen Wandel: Die SFG setzt auf die neuen Schwerpunkte Digitalisierung und Internationalisierung.

Die Steirische Wirtschaftsförderung SFG startet eine Digitalisierungsoffensive 2017. Insgesamt stellt das Grazer Wirtschaftsressort für heuer 53 Millionen Euro für Förderungen und Finanzierungen zur Verfügung.

Förderhöhe wird angehoben

Die SFG überarbeitet 2017 die seit dem Jahr 2011 bestehende Förderungsschiene “Weiter!Bilden” und forciert neue Schwerpunkte der Digitalisierung und Internationalisierung. Außerdem wird die maximale Förderungshöhe auf 2.500 Euro angehoben.

Weitere Schwerpunkte für 2017

Neben der Adaptierung und Erweiterung der Förderungsangebote mit dem Schwerpunkt Digitalisierung steht die Stärkung des Wirtschaftsstandortes im Mittelpunkt der Aktivitäten. Der Ausbau des Clusters „Silicon Alps“ zusammen mit dem Bundesland Kärnten ist die erste überregionale Kooperative dieser Art in Österreich. In Verbindung mit einem Forschungszentrum der Bundesinitiative “Silicon Austria” entsteht  ein Kompentenzfeld in der Mikroelektronik. In diesem Bereich startet im Frühjahr auch ein mit 4 Millionen Euro dotierter Projektcall, der Kooperationen von Wissenschaft und Wirtschaft unterstützt .

Die Highlights 2017

Das erste Highlight im heurigen Jahr ist aus Sicht der SFG der Designmonat Graz mit Start am 28. April. Es folgen der Zukunftstag am 21. Juni und das Finale des Fast Forward Awards am 13. September. Zudem wird der Digitaldialog im September seine 50. Auflage erleben.

Höhere Digitalkompetenzen steirischer KMU

Die Steirische Wirtschaftsförderung SFG setzt auf eine Digitalisierungsoffensive. Insgesamt stellt das steirische Wirtschaftsressort 2017 in Summe 53 Millionen Euro für Förderungen und Finanzierungen zur Verfügung.

Projektcall Mikroelektronik

Analog zur Digitalisierungsstrategie und der bundesländerübergreifenden Zusammenarbeit zwischen der Steiermark und Kärnten im Bereich Mikroelektronik startet im Frühjahr 2017 der erste bundesländerübergreifende Förderungscall. Unterstützt werden Kooperationsprojekte von Wissenschaft und Wirtschaft zu Schlüsselaufgaben der Mikroelektronik. In Summe stehen 4 Millionen Euro zur Verfügung: Die Wirtschaftsressorts und die Wissenschaftsressorts der Steiermark und Kärntens stellen je eine Million Euro zur Verfügung.

Ausbau des Clusters „Silicon Alps“ & Forschungszentrum “

Silicon Alps”, der 2016 gegründete Mikroelektronik-Cluster, ist Österreichs erste bundesländerübergreifende Allianz in dieser Schlüsselbranche für die künftige Wirtschaftsentwicklung. Neben der steirischen und der Kärntner Wirtschaftsförderung sowie den Industriellenvereinigungen beider Länder sind mit AT&S, Infineon, AVL, NXP und ORTNER, ECPOS, CISC und Lam Research sämtliche wichtigen Player der (Mikro)Elektronikbranche beteiligt. Der Cluster soll 2017 weiter ausgebaut werden. Im Rahmen der Bundesinitiative „Silicon Austria” soll 2017 zudem ein mit 50 Millionen Euro dotiertes Forschungszentrum seine Arbeit aufnehmen. Beteiligte sind unter anderem das Austrian Institute of Technology (AIT), Joanneum Research, Carinthina Tech Research und das Materials Center Leoben.

 

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