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Prognose: Autohersteller in China kämpfen ab 2014 mit 30 % Überkapazitäten

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Die Zahl der Autowerke soll in China zwischen 2009 und 201 von 120 auf 160 Werke wachsen, was einbe Verdoppelung der Kapazitäten auf 35 Mio. Autos bedeutet. (c) ruh

Für Autohersteller und Zulieferer in den Wachstumsmärkten Brasilien, Russland, Indien und China wird es immer wichtiger, sich mit dem Problem der Überkapazitäten zu beschäftigen. Denn aufgrund der starken einheimischen Nachfrage und durch staatliche Anreize wird die Zahl der Autofabriken in diesen Ländern stark wachsen. Alleine in China wird sich die Zahl der Werke von 2009 bis 2014 von 120 auf knapp 160 erhöhen. Dadurch ergibt sich eine Kapazitätsausweitung um 117 Prozent auf 35 Millionen Fahrzeuge pro Jahr. Das hat eine KPMG-Analyse ergeben, die anlässlich der Peking Motor Show (23.4.-2.5.2012) vorgestellt wurde.

Alternative Kfz-Antriebsformen werden nur zögerlich angenommen

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E-Mobilität:1.089 Elektrofahrzeuge surren über heimische Straßen. (c) ruh

Die Umstellung der heimischen Fuhrparks auf klimafreundliche Mobilität bleibt ein zähes Unterfangen. Laut Bundessparte Transport und Verkehr der Wirtschaftskammer fahren derzeit 13.000 heimische Fahrzeuge mit einem alternativen Antrieb oder mit reinen Biokraftstoffen, drei Viertel davon in heimischen Unternehmen. Zum Vergleich: 2011 wurden insgesamt 457.485 Kraftfahrzeuge (ohne Anhänger) neu zum Verkehr zugelassen. Von den in Österreich angemeldeten 1.089 Elektrofahrzeugen werden 80 Prozent in Betrieben eingesetzt. Jeder fünfte Stadtautobus ist mit einer alternativen Antriebstechnologie unterwegs.

Auto-Zulieferer benötigen Kapital für ständigen Innovationsschub

Supplier, NEWSROOM Erste Bank, Zulieferer, China, Schwellenländer
Die Stärke der chinesischen Autoindustrie nimmt zu. Innovation bleibt der Wettbewerbsvorteil der Europäer. (c) ruh

Die Wettbewerbsbedingungen sind für die deutsch-österreichischen Autozulieferer in den vergangenen drei Jahren immer unberechenbarer geworden. Asiatische Zulieferer und OEMs haben in den letzten Jahren nach Berechnungen des Beratungsunternehmen Oliver Wyman  Marktanteile gewonnen und sind im Durchschnitt profitabler als ihre Wettbewerber aus den etablierten Märkten. Dennoch haben die Zulieferer Zentraleuropas die Krisen bislang hervorragend bewältigt. Innovative und finanzstarke Unternehmen aus Deutschland und Österreich benötigen einen intensiven Dialog mit den Kapitalgebern, um trotz veränderter Weltmarktbedingungen ausreichende Investitionen tätigen zu können. Der globale Automobilmarkt dürfte zwar auf Wachstumskurs bleiben, ist aber im Umbruch.

Erstmals über 4,5 Millionen PKW

Zum Stichtag 31.12.2011 waren in Österreich laut Statistik Austria insgesamt 6,20 Mio. Kraftfahrzeuge zum Verkehr zugelassen, um 1,7% mehr als ein Jahr zuvor. Auf die anteilsmäßig wichtigste Fahrzeugart Pkw (72,9%) entfielen 4,51 Mio. Stück, um 1,6% mehr als noch zum Vorjahresstichtag. Bei land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen wurden 436.315 (+1,0%), bei leichten Nutzfahrzeugen (Lastkraftwagen (Lkw) bis 3,5t höchstzulässigem Gesamtgewicht) 336.322 Stück (+3,4%) gemeldet.

Zulassungsstatistik 2011: Pkw-Käufe erreichten Rekordwert

Die Österreicher haben 2011 um 8,4 Prozent mehr Pkw gekauft als im Rekordjahr davor. Leistungsstärkere Pkw mit 68-69 kw stellten dabei das stärkste Segment. 2011 seien insgesamt 356.145 (328.563) Pkw und Kombi neu in den Verkehr gekommen, teilte die Statistik Austria heute mit. Nach mageren Jahren haben auch die Lkw wieder kräftig zugelegt: + 16,3 Prozent. Während bei den Pkw die Benziner im Vorjahr rückläufig waren, lagen bei den Antriebsarten die Diesel wieder klar vorne: + 16,5 Prozent.

Autobranche mit guten Verkaufszahlen 2011

2011 verlief für europäische Autobranche hervorragend. (c) APA

Detroit (APA/ag.) – Die Autobranche vermeldet gute Verkaufszahlen für das Jahr 2011. Volkswagen verkaufte im abgelaufenen Jahr weltweit mehr als acht Millionen Fahrzeuge und ließ damit den japanischen Rivalen Toyota hinter sich. BMW verkaufte 2011 so viele Autos wie noch nie. Insgesamt setzte die Münchner Nobelmarke 1,67 Millionen Fahrzeuge der drei Marken BMW, Mini und Rolls-Royce ab. VW will weiterhin mit der Porsche Automobil Holding fusionieren.

Studie: Zukunft der Nutzfahrzeugbranche

Der Weltmarkt für Nutzfahrzeuge wächst, bleibt aber volatil. Ein Treiber der Dynamik bleiben E-Trucks, die laut Studie des Beratungsunternehmens Oliver Wyman global zu einem Milliardenmarkt werden.  Noch können sich die optimistischen Prognosen für 2011 bewahrheiten, die einen Absatz von rund 2,6 Millionen LKWs sehen (2008: 2,7 Mio LKWs). In China und Russland entsteht durch den Ausbau der Infrastruktur ein attraktives „Mittelklasse-Segment“ für LKWs. Die  Volksrepublik ist bei LKWs über sechs Tonnen mit verkauften 1,2 Millionen Fahrzeugen mittlerweile der größte Markt der Welt.

Deutsche Autohersteller bestätigen stabile Auftragslage

Um den hohen Bestelleingang abzubauen, will BMW seine Werksferien verkürzen. (c) bmw.de

München (APA/dpa) – Die weltweite Nachfrage nach deutschen Autos sorgt für volle Auftragsbücher. Die BMW-Werke seien zu mehr als 110 Prozent ausgelastet, so Produktionsvorstand Frank-Peter Arndt in der “Wirtschaftswoche”. Um den hohen Bestelleingang abzubauen, will BMW seine Werksferien in München, Regensburg, Oxford und Spartanburg auf eine Woche verkürzen. Gleiches haben Mercedes und Audi vor, die ihre Produktionsanlagen über die Weihnachtsfeiertage nur so kurz wie möglich anhalten wollen. Und bei Europas größtem Hersteller VW läuft nach Werksangaben “alles plangemäß”.

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