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Kontenregister: Wann dürfen Behörden die Konten einsehen?

Die Behörden dürfen im Vorfeld von Betriebsprüfungen ist hingegen bereits eine Abfrage im Rahmen der Prüfungsvorbereitungen.  |© Erste Group
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Die Behörden dürfen im Vorfeld von Betriebsprüfungen eine Abfrage durchführen.

Seit Oktober 2016 kann in das zentrale Kontenregister Einsicht genommen werden, das vom Finanzministerium geführt wird und Informationen über äußere Kontodaten beinhaltet. Hübner & Hübner haben untersucht, wie die Behörden die neuen Rechte leben.

Konto für alle: Das bringt das Verbraucherzahlungskontogesetz

Banken liefern Informationen über Kosten und  Kontostand. Außerdem kommt das Basiskonto für alle. |© Rainer Sturm/pixelio.de
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Banken liefern Informationen über Kosten und Kontostand. Außerdem kommt das Basiskonto für alle.

Für Bankkunden wird ein Kontowechsel zu einem anderen Institut leichter. Künftig muss die bisherige Bank auf Wunsch sämtliche Kontoinformationen an den neuen Kontoanbieter übermitteln. Das Verbraucherzahlungs-kontogesetz bringt weitere Informationspflichten für Banken.

NEWSROOM-Wissen: Wann erlaubt das Kontenregister die Konteneinsicht?

Zur Kontoeinsicht braucht es nach wie vor einen richterlichen Beschluss. |© Andreas Morlok/pixelio.de
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Zur Konteneinsicht braucht es nach wie vor einen richterlichen Beschluss.

Unter der Bezeichnung „Bankenpaket“ wurde – unter anderem – begleitend zur Steuerreform das Kontenregister- und Konteneinschaugesetz beschlossen. Das Register wird nur die externen Daten, aber keine Kontostände oder Umsätze ausweisen. Dazu braucht es einen richterlichen Beschluss auf Konteneinsicht. Die Wiener Steuerberatungskanzlei Hübner und Hübner informiert im aktuellen Newsletter.

Steuerreform 2015: Details zum geplanten Kontenregistergesetz

Das geplante Kontoregister liefert Daten über den Inhaber, aber nicht über den Kontostand. |© Andreas Morlok/pixelio.de
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Das geplante Kontoregister liefert Daten über den Inhaber, aber nicht über den Kontostand.

Das Paket zur Steuerbetrugsbekämpfung wurde vergangene Woche unter dem Stichwort „Bankenpaket“ in die Begutachtung geschickt. Darin sind die Einrichtung eines zentralen Kontenregisters, die Bankenmeldepflicht über bestimmte Kapitalabflüsse sowie, der automatische Austausch von Informationen über Finanzkonten in Steuersachen enthalten. Die Steuerberatung LBG Österreich hat sich den Begutachtungentwurf analysiert. Teil I liefert die Details zum Kontenregistergesetz. 

Ein Bankkonto für jeden EU-Bürger

Jede Person, die legal in der EU ansässig ist, soll zukünftig ein Konto eröffnen dürfen. |© Rainer Sturm / pixelio.de
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Jede Person, die legal in der EU ansässig ist, soll zukünftig ein Konto eröffnen dürfen.

Geld online überweisen oder am Bankautomaten abheben: zu diesen Alltagsdienstleistungen haben Millionen Europäer bisher keinen Zugang. Zukünftig sollen alle Bürger in der EU einen gesetzlichen Anspruch auf ein Bankkonto haben. Dies hat das Europäische Parlament beschlossen.  Jede Person, die legal in der EU ansässig ist, soll zukünftig ein Konto eröffnen dürfen – auch wenn sie keinen festen Wohnsitz hat. Das “Basis-Girokonto” soll Kunden ermöglichen, Geld einzuzahlen, abzuheben und Überweisungen innerhalb der EU vorzunehmen.