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E-Mobilität: Ladestationen braucht das Land

Im Herbst soll noch ein Paket zur Förderung von E-Mobilität kommen. |© APA
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Im Herbst soll noch ein Paket zur Förderung von E-Mobilität kommen.

Die Bundesregierung will heuer noch Maßnahmen setzen, um Infrastruktur für E-Mobilität bundesweit verfügbar zu machen. Norwegen zeigt vor, wie das geht. 

Nur 17 österreichische Tankstellen bieten Lademöglichkeiten für Elektroautos

Tankstellenbetreiber haben Elektroauto-Besitzer noch nicht als Kunden definiert. |© Georg Sander/pixelio.de
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Tankstellenbetreiber haben Elektroauto-Besitzer noch nicht als Kunden definiert.

Der Fachverband der Mineralölindustrie (FVMI) hat zum Jahresende 2015 insgesamt 2.641 (+19)  öffentlich zugängliche Tankstellen erhoben. Stromlademöglichkeiten bieten aber nur 17 an. Steigend ist die Zahl der automatisierten Tankstellen (666, +7 %).

E-Mobilität: Niederösterreichische Unternehmen erhalten bis zu 5.000 Euro Ankaufsförderung für Elektroautos

Unternehmer können in Niederösterreich bis zu 5.000 Euro an Förderungen pro Elektroauto erwarten, wenn sie ihren Fuhrpark auf E-Mobilität umstellen.  |©  BMW-AG
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Unternehmer können in Niederösterreich bis zu 5.000 Euro an Förderungen pro Elektroauto erwarten, wenn sie ihren Fuhrpark auf E-Mobilität umstellen.

Das Land Niederösterreich bietet Unternehmen für den Ankauf von Elektrofahrzeugen bis zu 5.000 Euro Förderungen sowie 500 Euro Subvention für den Aufbau einer Ladestation. 1.000 Euro der Ankaufsförderungen kommen von Land, 4.000 Euro werden vom Bund im Rahmen des klimaaktiv mobil Förderungsprogrammes gegeben. Beim Kauf von Plug-In-Hybrid und Range-Extender werden bis zu 3750 Euro durch Bund und Land dazu gezahlt.

KMU-Förderungen für Innovationen aus dem Bereich der E-Mobilität

E-Mobilität braucht mehr Effizienz und bessere Speichertechnologie. Der Klimafonds unterstützt kleine und große Unternehmen bei F&E-Maßnahmen in diesen Bereichen. |© BMW
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E-Mobilität braucht mehr Effizienz und bessere Speichertechnologie. Der Klimafonds unterstützt kleine und große Unternehmen bei F&E-Maßnahmen.

Der Klima- und Energiefonds unterstützt die Entwicklung und den Einsatz innovativer Technologien zur Effizienzsteigerung im Verkehrssystem. Der Schwerpunkt liegt dabei auf intermodalen Elektromobilitätsangeboten und Beiträgen zur Reduktion des Energieverbrauchs. Das Programm “Leuchttürme der Elektromobilität”  verfolgt dabei eine technologieneutrale Strategie, es werden keine technologischen Lösungswege vorgegeben, sondern Ziele wie höhere Reichweite und geringere Kosten verfolgt. Einreichungen zum Programm sind bis 19. Februar 2015 möglich.

Neue Strom-Tankstellen: 115 neue Ladestationen für E-Autos bis 2015

 

115 neue Schnellladestationen sollen grenzübergreifend die energieversorgung von Strom-Autos alle 120 km sicherstellen.  |© BMW
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115 neue Strom-Tankstellen sollen grenzübergreifend die Energieversorgung von Strom-Autos alle 120 km sicherstellen.

Mehrere große Autobauer und Energiekonzerne wollen gemeinsam bis Ende 2015 insgesamt 115 Schnellladestationen für Elektroautos in Österreich, Slowenien, der Slowakei, Deutschland und Kroatien errichten. Das Projekt Central European Green Corridors (CEGC) wird vom Verbund koordiniert. Partner sind u.a. die OMV, der slowakische Energieversorger ZSE und die Autohersteller BMW, Nissan, Renault und VW. Die regionalen Strom-Tankstellen in Österreich, Slowakei und Slowenien sowie die zusätzlichen Ladepunkte in Kroatien und Deutschland werden nahtlos allen Fahrern von Elektrofahrzeugen grenzüberschreitendes Fahren ermöglichen. 

Stadt Wien fördert Unternehmen bei Anschaffung von Elektro-Nutzfahrzeugen

E-Mobilität in Österreich Deutschland Europa
© Renault
Die Wirtschaftsagentur Wien zahlt bis zu 10.000 Euro bei Anschaffung eines Zero Emission-Nutzfahrzeugs.

Die Wirtschaftsagentur Wien unterstützt Wiener KMU bei der Anschaffung von elektrobetriebenen Nutzfahrzeugen. Für diese Förderaktion steht 2014 rund 600.000 Euro zur Verfügung. Die maximale Förderhöhe beträgt 10.000 Euro je Elektro-Nutzfahrzeug. Einreichungen können bis Ende das Jahres durchgeführt werdenm, solange das Budget noch nicht ausgeschöpft ist. Eine eigene Servicehotline liefert Infos zu Einrech-Formalitäten und das aktuelle Modellangebot. 

Niederösterreich: Förderungen rund um E-Mobilität

Ein wesentlicher Baustein für den weiteren Ausbau der Elektromobilität in NÖ ist auch eine passende Ladeinfrastruktur. |© Tim Reckmann / pixelio.de
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Ein wesentlicher Baustein für den weiteren Ausbau der Elektromobilität in NÖ ist auch eine passende Ladeinfrastruktur.

Das Land Niederösterreich hat im Februar 2014 eine Elektromobilitäts-Strategie 2014-2020 verabschiedet. Dadurch sollen optimale Rahmenbedingungen zum Ausbau der Elektromobilität, zur Steigerung der Ressourcenunabhängigkeit sowie zur Nutzung der wirtschaftlichen Elektromobilitätspotenziale geschaffen werden.

Elektromobilität: Autohäuser interessieren sich nur wenig für Elektroautos

Nicht nur der HAndel, auch die Hersteller scheinen sich über den Vertrieb von Elektrofahrzeugen wenige Gedanken zu machen. In der Strudie konnten nur 14 Prozent der Autohäuser eine Probefahrt in einem E-Car anbieten. |© ruhaltinger
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Handel, und Hersteller haben vertriebsseitig mit Elektrofahrzeugen Probleme. In der Studie konnten nur 14 Prozent der Autohäuser eine Probefahrt anbieten.

Die Autowirtschaft hat sich noch nicht mit dem Vertrieb von E-Cars arrangiert. Autohäuser tun sich laut einer deutschen Studie noch schwer mit der Kundenpräsentation von Stromfahrzeugen: Autoverkäufer haben häufig eine ablehnende Haltung gegenüber Elektrofahrzeugen und können auf technische Fragen nicht zufriedenstellend antworten. E-Autos werden gegenüber herkömmlichen Fahrzeugen in den Autosalons immer noch nachrangig positioniert. Es war bei  nur 14 Prozent der Autohäuser möglich, sich ein Elektro- bzw. Plugin-Hybridfahrzeug anzuschauen. 

E-Mobilität: Deutschland definiert Privilegien für E-Cars und Plug-In-Hybride

Fahren aus Busspuren, Sonderparkplätze: Deutschland erlässt erste Bestimmungen, um E-Mobilität im Alltag massentauglich zu machen. | © BMW
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Fahren auf Busspuren, Sonderparkplätze: Deutschland erlässt erste Bestimmungen, um E-Mobilität im Alltag massentauglich zu machen.

In Deutschland werden die ersten Förderkriterien definiert, wie Elektroautos massentauglich werden sollen. Fahrzeuge mit Stromantrieb werden künftig auf der Busspur fahren dürfen, zudem sind besondere Parkplätze geplant. Auch einige Hybridautossollen von den Privilegien profitieren, wie das deutsche Handelsblatt berichtet. Diese müssen mindesten 30 km am Stück mit Strom fahren können. Ab 2018 wird die Messlatte auf 40 km erhöht. 

Liste der Förderungen für Elektroautos

Speziell für Unternehmer: Etliche der Förderprogramme sind auf gewerbliche Nutzer ausgerichtet. | © Renault
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Speziell für Unternehmer: Etliche der Förderprogramme sind auf gewerbliche Nutzer ausgerichtet.

Der ÖAMTC hat die Förderungen für Elektroautos zusammengetragen. Die Befreiung von der NOVA ist das erste allgemeine Förderinstrument. Dazu kommen weiteres Subventionen auf Bundes-, Länder und Gemeinde-ebene. Die Auflistung ist allerdings nicht erschöpfend. Wien bietet beispielsweise Zuschüsse für gewerbliche Elektro-Vans