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CEE-Konjunktur: Warum das kräftige Wachstum gesund ist

Budapest: Die ungarische Wirtschaft ist dabei, wieder Tritt zu fassen. |© Jochen Fenn/pixelio.de
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Budapest: Die ungarische Wirtschaft ist dabei, wieder Tritt zu fassen.

Das Wirtschaftswachstum bleibt in CEE kräftig: Für 2017 wird ein Plus von 3,3% erwartet. Die deutlich verbesserten Leistungsbilanzen – die vielfach sogar Überschüsse aufweisen –  lassen ein ausgewogenes Wachstum denn eine Überhitzung der Wirtschaft erwarten, schreiben die Analysten der Erste Group Research. 

Konjunktur: Ein Pflänzchen sucht das Licht

In der letzten Woche hat Statistik Austria neue Daten zum Bruttoinlandsprodukt veröffentlicht, einem der wichtigsten Indikatoren für die Wirtschaftskraft. Demnach betrug das BIP von Österreich im Jahr 2016 rund 349,5 Milliarden Euro und stieg preisbereinigt (real) um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Heimische Konjunktur zieht weiter an

Die österreichische Volkswirtschaft befindet sich in einer soliden Aufschwungphase. |© Christian v. R./pixelio.de
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Die österreichische Volkswirtschaft befindet sich in einer soliden Aufschwungphase.

Das österreichische BIP wuchs im IV. Quartal gegenüber der Vorperiode um 0,5%. Damit setzte sich der Konjunkturaufschwung in Österreich fort. Die Auftriebskräfte sind robust und fußten bislang auf der Binnenwirtschaft. Das Bild der Vorlaufindikatoren verbessert sich weiterhin und deutet auf ein Anhalten des Konjunkturaufschwunges im Frühjahr 2017 hin, berichtet das WIFO.

Inlandsnachfrage trägt Konjunkturaufschwung in Österreich

Die Grundtendenz der Konjunktur weist weiterhin aufwärts. |© APA
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Die Grundtendenz der Konjunktur weist weiterhin aufwärts.

Gemäß der aktuellen Schnellschätzung des WIFO stieg das reale Bruttoinlandsprodukt in Österreich im IV. Quartal 2016 gegenüber der Vorperiode um 0,5% (Trend-Konjunktur-Komponente). Damit war die Grunddynamik der heimischen Konjunktur im IV. Quartal gleich jener des Vorquartals. Maßgebend für den Zuwachs war die inländische Nachfrage, während von der Außenwirtschaft kein wesentlicher Impuls ausging. Das Bild der Vorlaufindikatoren verbessert sich weiter und deutet auf eine sich verstärkende Konjunktur im Frühjahr 2017 hin.

WIFO-Prognose: Inlandsnachfrage bleibt weiter stark

Steuerentlastung beflügelte den heimischen Konsum. |© Erdmann
© Erdmann
Steuerentlastung beflügelte den heimischen Konsum.

Die Inlandsnachfrage expandiert zur Zeit kräftig, die Steuerentlastung fördert eine Ausweitung des Konsums dauerhafter Güter wohl noch bis Mitte 2017. Die Investitionen werden 2016 von Fahrzeuganschaffungen getrieben, sodass die heimische Produktion weniger davon profitiert.

Europa: Kaufkraft entwickelt sich leicht positiv

Insgesamt stehen den europäischen Verbrauchern für das Jahr 2016 etwa 9,18 Billionen Euro zur Verfügung. |© Andreas Hermsdorf_pixelio.de
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Insgesamt stehen den europäischen Verbrauchern für das Jahr 2016 etwa 9,18 Billionen Euro zur Verfügung.

Die Europäer haben im Jahr 2016 nominal rund 0,3 Prozent mehr Kaufkraft pro Kopf als im Vorjahr. Allerdings variiert das verfügbare Nettoeinkommen der untersuchten 42 Länder erheblich.

WIFO: Heimische Wirtschaft wächst im III. Quartal

Tourismus belebt die heimische Wirtschaft. |© Andreas Hermsdorf/pixelio.de
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Tourismus belebt die heimische Wirtschaft.

Gemäß der aktuellen Quartalsrechnung des WIFO wuchs die heimische Wirtschaft im III. Quartal 2016 gegenüber dem Vorquartal um 0,4 Prozent (II. Quartal +0,3 Prozent). Die Konsum- und Investitionsnachfrage war erneut stark und stützte das Wirtschaftswachstum.

Österreichs Bevölkerungszahl wächst durch Zuwanderung

Im Jahresdurchschnitt 2015 betrug die Bevölkerungszahl Österreichs 8,63 Mio. Einwohner. |© Foto Hiero/pixelio.de
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Im Jahresdurchschnitt 2015 betrug die Bevölkerungszahl Österreichs 8,63 Mio. Einwohner.

Die österreichische Bevölkerung wächst derzeit jährlich um rund 1%, wie aktuelle Einwohnerzahlen und Prognosen von Statistik Austria zeigen. Grund dafür ist in erster Linie die verstärkte Zuwanderung nach Österreich, wobei ein guter Teil davon derzeit auch auf asylwerbende Personen entfällt.

Wifo-Chef Badelt: Neuer Protektionismus ist “verrückt zur Potenz”

Export ist die Haupttriebfeder der heimischen Wirtschaft. Protektionismus sei  "verrückt".|© APA
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Export ist die Haupttriebfeder der heimischen Wirtschaft. Protektionismus sei “verrückt”.

Wifo-Chef Christoph Badelt hat mit Unverständnis auf den wachsenden Protektionismus und die auch in Österreich steigende Kritik an der Globalisierung reagiert. Das Maß an Kritik an der Globalisierung sei gerade für ein Land wie Österreich “verrückt zur Potenz”, sagte Badelt am Donnerstag.

Tourismus stützt die österreichische Außenwirtschaft

Die Tourismusbranche verzeichnete bislang ein hervorragendes Geschäftsjahr. |© Nassfeld/Hermagor
© Nassfeld/Hermagor
Die Tourismusbranche verzeichnete bislang ein hervorragendes Geschäftsjahr.

Der Tourismus erweist sich im ersten Halbjahr wieder einmal als Stabilisierungsfaktor der heimischen Wirtschaft. Der Güterexport in die neuen Mitgliedsländern verzeichnete das höchste Regionalwachstum, wie die OeNB heute mitteilte. 

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