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Wirtschaftsklima in EU: Österreich am stärksten verbessert

Nahe an der Partystimmung: Der Optimismus der heimischen Unternehmer steigt. |©  Alexandra H./pixelio.de
© Alexandra H./pixelio.de
Nahe an der Partystimmung: Der Optimismus der heimischen Unternehmer steigt.

Österreich konnte sich beim Wirtschaftsklima im Oktober am stärksten unter allen EU-Staaten verbessern. Mit +2,6 Punkten (von 100,6 auf 103,2 Punkte) gegenüber September gab es den höchsten Zuwachs gemeinsam mit Spanien (von 105,0 auf 107,6 Punkte).

Europa: Arbeitslosigkeit auf dem niedrigsten Stand seit 2009

Die Arbeitslosigkeit ging in 24 Mitgliedstaaten zurück, es bestehen jedoch starke Unterschiede zwischen den EU-Ländern. |© Thorben Wengert/pixelio.de
© Thorben Wengert/pixelio.de
Die Arbeitslosigkeit ging in 24 Mitgliedstaaten zurück, es bestehen jedoch starke Unterschiede zwischen den EU-Ländern.

In fast allen EU-Staaten ist die Beschäftigungsrate gestiegen, zwischen August 2015 und August 2016 fanden weitere 3,2 Millionen Menschen eine Arbeit, davon 2,2 Millionen in Ländern des Euroraums. Auch die Zahl der unbefristeten Stellen und Vollzeitjobs ist gestiegen. Die Arbeitslosigkeit ist mit 8,6 Prozent auf dem niedrigsten Stand seit März 2009.

Brexit: Britische Prognosen prophezeien schweren Konjunktureinbruch

Die Bank of England (Bild) hat bei Leitzinsen von 0,5 % kaum Spielraum. |© Bank of England London,© Diliff/Wikipedia
© Bank of England London,© Diliff/Wikipedia
Die Bank of England (Bild) hat die Leitzinsen von 0,5 % auf 0,25 % gesenkt.

Großbritannien steuert nach dem Brexit-Schock auf den stärksten Konjunktureinbruch seit der Weltwirtschaftskrise von 2009 zu. Das Londoner Forschungsinstitut Markit schließt aus seinen am Mittwoch veröffentlichten Umfragedaten unter Einkaufsmanagern, dass sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal um 0,4 Prozent verringern wird.

Regionale Stärke: So firm ist Salzburgs Wirtschaft

Der Zeller See: Tourismus und Dienstleistungen sorgen für Salzburger Wirtschaftsdynamik. |zell thumersbach-ortszentrum © Zell am See-Kaprun-/Daniel Chytra
zell thumersbach-ortszentrum © Zell am See-Kaprun-/Daniel Chytra
Der Zeller See: Tourismus und Dienstleistungen sorgen für Salzburger Wirtschaftsdynamik.

Der Tourismus bleibt Salzburgs treibende Wirtschaftssparte. Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe nimmt weiter ab. Und die Konjunktur der Gewerbebetriebe bleibt verhalten.

Deutsche und Österreicher wollen am meisten konsumieren

Das Konsumklima hellt sich wieder auf. © APA
Das Konsumklima hellt sich wieder auf. © APA

Die Österreicher glauben zwar nicht, dass sich die heimische Wirtschaft so rasch erholen wird, rechnen aber mit baldigen Gehaltserhöhungen. Mit der Aussicht auf ein höheres Einkommen steigt bei den Österreichern die Konsumlaune. Dies geht aus der aktuellen GfK-Studie zum Konsumklima hervor.

Konjunkturprognose: Es geht bergauf – ein bisserl

es ist nicht so, dass die Funken schon fliegen. Aber ein konjunktureller Aufwärtstrend ist zu spüren. |© A. Reinkober/pixelio.de
© A. Reinkober/pixelio.de
Es ist nicht so, dass Funken sprühen. Aber ein konjunktureller Aufwärtstrend ist zu spüren.

Heuer und 2017 soll Österreichs Wirtschaft rascher wachsen, erwarten die führenden Ökonomen. Stütze ist der Privatkonsum, auch wegen der Steuerreform. Der Export ist leicht am zulegen. Die Arbeitslosigkeit dürfte noch etwas zulegen, aber weniger als noch im März angenommen. Insgesamt bleibe die Dynamik aber gering. 

Bonität: So vertrauenswürdig sind die 24 EM-Teilnehmer

Mit einem A1 steht AUT sehr solide dar. Island und HU haben hier größere Probleme. |zum Vergrößern bitte anklicken © Coface INFOGRAPHIE
zum Vergrößern bitte anklicken © Coface INFOGRAPHIE
Mit einem A1 steht AUT sehr solide da. Island und HU haben wirtschaftlich größere Probleme. Am Rasen ist die Situation anders.

Österreichs  EM-Auftakt ist vergeigt. An anderer Stelle ist mehr Zuversicht erlaubt. Der  Kreditversicherer Coface hat die wirtschaftliche Bonität der 24 EM-Teilnehmer bewertet. Österreich ist ganz vorne dabei. Zu den Turnierfavoriten zählen jedoch andere Länder.

KMU-Konjunktur: Hat das Bangen ein Ende?

Die aktuellen Zahlen liefern den KMU wenig Grund zur Freude. Die Unternehmen glauben aber vermehrt an eine Besserung. |Handwerk © Martin Schemm/pixelio.de
Handwerk © Martin Schemm/pixelio.de
Die aktuellen Zahlen liefern den KMU wenig Grund zur Freude. Die Unternehmen glauben aber vermehrt an eine Besserung.

Erstmals seit zwei Jahren erwarten die kleinen und mittelständischen Unternehmen wieder steigende Umsätze. Die aktuellen Zahlen sind aber noch nicht euphorisch. 

Auslandsinvestitionen in Europa: Österreich zahlt Preis der Stagnation

In ganz Europa wurde im Vorjahr ein FDI-Rekord von 5.083 Projekten aufgestellt, ein Plus von 14 Prozent. Die Zahl der dadurch geschaffenen Arbeitsplätze erhöhte sich um 17 Prozent auf 217.666. |Auslandsinvestionen © Dieter Schütz/pixelio.de
Auslandsinvestionen © Dieter Schütz/pixelio.de
In ganz Europa wurden durch Auslandsinvestitionen im Vorjahr  217.666 neue Jobs geschaffen.

Europa hat für außerkontinentale Investoren wieder an Attraktivität gewonnen. Österreich konnte in dem Wettstreit der Standorte aber wenig überzeugen, wie der Beratungskonzern EY feststellen musste. Österreich liegt auf Rang 24 von 47 untersuchten Ländern. 

Konjunktur: Nationalbank erwartet moderaten Aufschwung

Heimische Konjunktur zieht wieder an. |© Andreas Hermsdorf/pixelio.de
© Andreas Hermsdorf/pixelio.de
Heimische Konjunktur zieht wieder an.

Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) erwartet in ihrer vorliegenden Prognose einen moderaten Aufschwung der österreichischen Wirtschaft. In den vergangenen vier Jahren lag das Wirtschaftswachstum jeweils unter 1 %, heuer beschleunigt sich das BIP-Wachstum auf 1,6 %.