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Konsumentenprognose für 2012: Österreicher trotz Krise positiv gestimmt

Die österreichischen Verbraucher blicken trotz europäischer Schuldenkrise und schwacher Konjunkturaussichten überwiegend optimistisch ins neue Jahr: Immerhin geht jeder Sechste von einem steigenden Haushaltseinkommen im Jahr 2012 aus – mit geringeren finanziellen Mitteln rechnen lediglich 8 Prozent. Unterm Strich wird die eigene wirtschaftliche und finanzielle Situation der Verbraucher durchwegs positiv gesehen: Jeder Fünfte erwartet eine Verbesserung seiner finanziellen Lage, 65 Prozent rechnen damit, dass diese gleich bleibt. Das sind Ergebnisse einer aktuellen Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young zur derzeitigen Konsumentenstimmung. Befragt wurden 500 volljährige Verbraucher in Österreich.

Deutsche Wirtschaft wuchs 2011 um 3,0 Prozent

2011 haben steigenden Steuereinnahmen das deutsche Staatsdefizit deutlich gedrückt. (c) APA

Wiesbaden (APA/ag./red) – Steigende Konsumausgaben, höhere Investitionen und brummende Exporte haben der deutschen Wirtschaft 2011 das zweite Boomjahr in Folge beschert. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs um 3,0 Prozent, teilte das deutsche Statistische Bundesamt mit. 2010 hatte es ein Plus von 3,7 Prozent gegeben. 2009 war die Wirtschaftsleistung um 5,1 Prozent eingebrochen.

Deutsche mittelständische Unternehmer bleiben in Krise gelassen – neue Jobs erwartet

Trotz drohender Konjunkturflaute wollen viele mittelständische Unternehmen im kommenden Jahr neue Jobs schaffen. Von der Krise lassen sie sich nicht aus der Ruhe bringen – fast ein Drittel geht sogar davon aus, dass sich die Geschäftslage im ersten Halbjahr 2012 verbessern wird. Der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, erwartet für 2012 ein Wachstum von einem Prozent. Die Ergebnisse einer Unternehmerumfrage unter 2700 mittelständischen deutschen Unternehmen wurden heute vorgestellt.

WIFO-Prognose für 2012 und 2013: Staatsschuldenkrise erfasst die Realwirtschaft

Aufgrund der Staatsschuldenkrise im Euro-Raum sehen sich viele EU-Länder veranlasst, ihre Sparbemühungen deutlich zu verstärken, um die Zinsbelastung ihrer öffentlichen Haushalte nicht noch weiter steigen zu lassen. Dies wird in den kommenden Jahren die Binnennachfrage im Währungsgebiet dämpfen, besonders wenn Maßnahmen zur Konsolidierung der öffentlichen Haushalte nicht wachstumsorientiert und mit Blick auf die Arbeitsmarktentwicklung gesetzt werden. Zusätzlich verliert die Konjunktur außerhalb des Euro-Raumes an Dynamik. In der Folge wird die heimische Wirtschaft 2012 um nur mehr 0,4% expandieren. Von der Erholung der Weltwirtschaft im Jahr 2013 wird auch Österreich profitieren, jedoch bleibt der Anstieg des BIP mit real 1,6% verhalten.

Österreich-Konjunktur: OECD erwartet 2012 stabilen Konsum

Nach einem dynamischen ersten Halbjahr 2011 verlangsamte sich das Wachstum im  zweiten Halbjahr 2011 deutlich, und es dürfte sich auch im ersten Halbjahr 2012  weiter abschwächen. Die Verschlechterung des außenwirtschaftlichen Umfelds und die erhöhte Unsicherheit haben die Exporte und die Investitionen belastet,  wohingegen der Konsum gestützt durch einen soliden Arbeitsmarkt und eine sinkende Inflation weiter mäßig steigen dürfte.

KSV-Umfrage: Optimismus der Unternehmer ungebrochen

Die im September veröffentlichte KSV1870-Trendumfrage  zeichnet keine Krisenstimmung: Die Umsätze sind weiter steigend – und die Öffentliche  Hand zahlt schneller. Österreich liegt mit nur 30 Tagen Zahlungsdauer weit unter dem europäischen  Durchschnitt von 53 Tagen.

WIFO-Prognose: Immer weniger neuer Wohnraum

Einen Rückgang bei den Baubewilligungen im Wohnbau erwartet das Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO). Ein West-Ost-Gefälle innerhalb Österreichs soll dafür sorgen, dass gerade dort weniger gebaut wird, wo großer Bedarf herrscht. In Niederösterreich und Wien liege sie dagegen unter dem Durchschnitt, in Wien sei das bereits seit 1990 der Fall. 2010 sei die Rate in Niederösterreich bei 4,3 Baubewilligungen auf je 1.000 Einwohner gelegen. Wien war mit 3,1 Einheiten Schlusslicht unter den Bundesländern.
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