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Heimische Konjunktur verbessert sich zu Jahresbeginn

Inlandsnachfrage treibt heimische Konjunktur. |© Andreas Hermsdorf/pixelio.de
© Andreas Hermsdorf/pixelio.de
Inlandsnachfrage treibt heimische Konjunktur.

Gemäß der aktuellen WIFO-Schnellschätzung stieg das reale Bruttoinlandsprodukt in Österreich im I. Quartal 2016 gegenüber dem Vorquartal um 0,4%. Nach einem robusten Verlauf im Vorjahr beschleunigt sich damit die Konjunktur weiter. Das differenzierte Bild der Vorlaufindikatoren lässt für das II. Quartal jedoch zumindest keine stärkere Aufwärtstendenz erwarten.

Österreich fiel 2015 im Euro-Ranking auf Platz 10 zurück

Österreichs Exportprodukte verlieren am Weltmarkt an Attraktivität. |© APA
© APA
Österreichs Exportprodukte verlieren am Weltmarkt an Attraktivität.

Österreich ist voriges Jahr gemessen an der wirtschaftlichen Gesamtbewertung im Euroraum vom neunten auf den zehnten Platz zurückgefallen. “Österreich hat sich augenscheinlich auf seinen Erfolgen in der Vergangenheit ausgeruht”, erklärte Allianz-SE-Chefvolkswirt Michael Heise zum neuen Euro-Monitoring des Konzerns. Relativ schwach schneidet unser Land in der Kategorie “Wettbewerbsfähigkeit” ab.

Konjunktur: Beschleunigung im Kriechgang

Der Funkenflug bleibt überschaubar. Österreichs BIP wächst in homöopathischen Dosen. |Konjunktur © Gallus Tannheimer/pixelio.de
Konjunktur © Gallus Tannheimer/pixelio.de
Der Funkenflug bleibt überschaubar. Österreichs BIP wächst in homöopathischen Dosen.

Gestützt durch die inländische Nachfrage hat sich das Wirtschaftswachstum in Österreich heuer zu Jahresbeginn leicht beschleunigt. Gegenüber dem Vorquartal legte das Bruttoinlandsprodukt real um 0,4 Prozent zu, nach 0,3 Prozent im 4. und 0,2 Prozent im 3. Quartal, erklärte das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) im aktuellen Konjunkturbericht.

Anzeichen für eine Abschwächung der Konjunktur mehren sich

Konsumausgaben entwickeln sich weiter schwach. |© Lupo/pixelio.de
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Konsumausgaben entwickeln sich weiter schwach.

Die Eintrübung des internationalen Umfeldes dämpft die Konjunktur in Österreich, die Entwicklung der Ausfuhr verlor im IV. Quartal 2015 an Kraft. Hingegen blieb die Investitionsbereitschaft der Unternehmen robust.

BIP wuchs im vierten Quartal um 0,3 Prozent

Die Konjunktur tritt am Fleck. Jetzt schwächelt auch der Export. |© ruhaltinger
© ruhaltinger
Die Konjunktur tritt am Fleck. Für 2015 ergibt sich ein BIP-Wachstum von 0,9 Prozent

Österreichs Wirtschaft ist Ende 2015 nur minimal gewachsen. Zum dritten Mal hintereinander legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Quartalsabstand real um 0,3 Prozent zu. Damit bestätigte das Wifo am Montag seine Schnellschätzung für das vierte Quartal von Ende Jänner. Für das Gesamtjahr 2015 ergab sich unverändert ein BIP-Wachstum von 0,9 Prozent.

Umfrage: Heimische Top-Manager fürchten Standortnachteil

Steigende Steuerlast setzt Unternehmen zu. |© TIm Reckmann/pixelio.de
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Steigende Steuerlast setzt Unternehmen zu.

Österreichs Top-Manager gehen mit sehr gemischten Gefühlen in das Jahr 2016: Vor allem der Blick auf die Weltwirtschaft und die politischen Rahmenbedingungen am heimischen Standort bieten wenig Platz für Optimismus. Hoffnung schenkt jedoch der Glaube an die Wirtschaftskraft des eigenen Unternehmens.

Internationale Konjunktur verliert an Dynamik

Talfahrt: Tourismusunternehmen beklagten im Jänner einen wetterbedingt schlechten Geschäftsgang. |© Andreas Hermsdorf/pixelio.de
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Talfahrt: Tourismusunternehmen beklagten im Jänner einen wetterbedingt schlechten Geschäftsgang.

Wirtschaftsindikatoren aus dem Ausland deuten auf eine Abschwächung der Konjunktur hin. Davon scheint vorerst allerdings weniger die konjunkturempfindliche Sachgütererzeugung als vielmehr der Dienstleistungsbereich betroffen zu sein.

Österreichischer Einzelhandel 2015 trotz Großinsolvenzen mit 1,7% Umsatzplus

Einzelhandel bilanziert leicht im Plus. |© H.D.Volz/pixelio.de
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Einzelhandel bilanziert leicht im Plus.

Die österreichischen Einzelhandelsunternehmen (ohne Kfz-Handel; inkl. Tankstellen) erzielten im Jahr 2015 nach vorläufigen Auswertungen von Statistik Austria einen nominellen Umsatzzuwachs von 1,7%.

Kärntens Unternehmer blicken pessimistisch ins neue Jahr

Aufschwung bitte warten. |© Marko Greitschus/pixelio.de
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Aufschwung bitte warten.

Bei Kärntens Unternehmerinnen und Unternehmer ist der schon für die zweite Jahreshälfte 2014 angekündigte Konjunkturaufschwung bis heute nicht angekommen. Das ist das klare Ergebnis der Konjunkturumfrage, die die Wirtschaftskammer Kärnten zum mittlerweile achten Mal durchgeführt hat. Wie auch bereits für 2015 gehen die Unternehmen weiterhin von tendenziell stagnierender Nachfrage aus, wenn auch mit leicht positivem Vorzeichen. Die Aussichten haben sich somit in Bezug auf die Nachfrage nur marginal verbessert.

Warum der Standort Österreich international an Bedeutung verliert

Siegertypen: Österreich konzentriert sich auf die falschen erfolgsfaktorne, mein WIFO-Chef Aiginger. |©  S.-Hofschlaeger/pixelio.de
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Siegertypen: Österreich konzentriert sich auf die falschen Erfolgsfaktoren, meint WIFO-Chef Aiginger.

Wettbewerbsfähigkeit wird oft rein kostenmäßig definiert. Das Augenmerk wird dabei auf Parameter wie niedrige Löhne und Energiepreise gelegt. Für Industrieländer wie Österreich spielen aber Faktoren wie Innovation, Ausbildung und staatliche und nicht staatliche Institutionen eine wichtige Rolle, schreibt der Leiter des WIFO, Karl Aiginger .