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Mindestlohn: Nach Gastronomie wollen auch Rechtsanwälte erhöhen

Die Gastronomie hat sich bereits auf eine Anhebung des Mindestlohns auf 1.500 Euro bis 2018 geeinigt. |© Paul-Georg Meister/pixelio.de
© Paul-Georg Meister/pixelio.de
Die Gastronomie hat sich bereits auf eine Anhebung des Mindestlohns auf 1.500 Euro bis 2018 geeinigt.

Die Rechtsanwälte überlegen, in zwei bis drei Jahren den derzeitigen Mindestlohn von 1.250 Euro brutto auf 1.500 Euro zu erhöhen, sagte Rupert Wolff, Präsident des Österreichischen Rechtsanwaltskammertages (ÖRAK), zum “Kurier”. Sie folgen damit den Gastronomen und Textilreinigern.

Gehalt: Das sind die globalen Verdienst-Prognosen für 2017

in Norwegen, Schweden oder Finnland steigen die Gehälter bei Spezialisten und Fachkräften stärker als auf Vorstandsebene. |© Tim Reckmann/pixelio.de
© Tim Reckmann/pixelio.de
In Norwegen, Schweden oder Finnland steigen die Gehälter bei Spezialisten und Fachkräften stärker als auf Vorstandsebene.

In Österreich steigen Gehälter im Westeuropa-Vergleich überdurchschnittlich, meint eine aktuelle Kienbaum-Studie. Gehaltssteigerungen sind in China mit fünf Prozent fast doppelt so hoch wie in den USA und in Österreich.

Lohn- und Sozialdumping: Wie gleicher Lohn für gleiche Arbeit Wirklichkeit werden soll

Auftraggeber haften für die rechtmäßige Entlohnung der  beauftragten Unternehmen.|Lohn - und Sozialdumping © Wolfgang Teuber/pixelio.de
Lohn – und Sozialdumping © Wolfgang Teuber/pixelio.de
Auftraggeber haften für die rechtmäßige Entlohnung der beauftragten Unternehmen.

Das neue Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz (LSD-BG) hat den Sozialausschuss des Nationalrats passiert. Für den Entwurf von Sozialminister Alois Stöger (SPÖ) wurde Grünes Licht gegeben, damit er nächste Woche im Plenum des Nationalrats behandelt werden kann.

Gehälter von heimischen Top-Managern verzeichnen heuer keine Reallohn-Steigerungen

Der Anteil der variablen Vergütung ist gemessen an der Gesamtvergütung im Top-Management gesunken, was zu einer Reduktion der Gesamtvergütung geführt hat. Für die Berechnung der Entlohnung im Mittelmanagement werden Umsatzgrößen immer wichtiger, während qualitative Bezugsgrößen weniger relevant sind.   |© Pauline/pixelio.de
© Pauline/pixelio.de
Der Anteil der variablen Vergütung ist gemessen an der Gesamtvergütung unter den Top-Gehältern gesunken. Das Gesamteinkommen sank.

Die Krise ist in Österreich immer noch spürbar: Während die Gehälter im Jahr 2013 noch um 4,5 Prozent gestiegen sind, sind es in diesem Jahr nur noch 3,3 Prozent. Die Top-Gehälter des obersten Managements sind davon besonders betroffen: Deren Grundgehälter sind 2014 nur um 2,1 Prozent gestiegen und der Reallohn stagniert in diesem Jahr sogar, weil die Boni des Top-Managements noch stärker zurückgegangen sind. Das ist das Ergebnis der aktuellen Vergütungsreports von Kienbaum in Wien.

Gehälter: Deutsche Führungskräfte in Marketing und Vertrieb verdienen 117.000 Euro

Die Größe zählt: In Führungspositionen verdienen in Unternehmen mit mehr als 5.000 Beschäftigten mit 160.000 Euro Gehalt fast doppelt so viel wie Führungskräfte, die in Firmen mit bis zu 50 Mitarbeitern beschäftigt sind. |© GG-Berlin/pixelio.de
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Die Größe zählt: Chefs verdienen in Unternehmen mit mehr als 5.000 Beschäftigten mit 160.000 Euro Gehalt fast doppelt soviel wie  Kollegen in KMU < 50 Mitarbeiter.

In Deutschland verdienen Marketing- und Vertriebsspezialisten deutlich besser als im Vorjahr, schreibt das Headhunting-Unternehmen Kienbaum in einer Aussendung. Im Schnitt haben sie die Vergütung ihrer Mitarbeiter in Marketing und Vertrieb binnen Jahresfrist um rund drei Prozent erhöht. Führungskräfte im Markteting und Vertrieb verdienen beim Nachbarn durchschnittlich 117.000 Euro im Jahr. Spezialisten erhalten im Schnitt ein Jahressalär von 77.000 Euro; das sind 3,2 Prozent mehr als im Vorjahr.

Studie: Managergehälter betragen durchschnittlich 300.000 Euro brutto pro Jahr

Geschäftsführer verdienen im Schnitt 300.000. Bereichsleiter hingegen mit 183.000 deutlich weniger. 52 % der Fürhungskrägte haben einen Firmenwagen.  |© S. Hofschlaeger/pixelio.de
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Geschäftsführer verdienen im Schnitt 300.000 Euro – Bereichsleiter mit 183.000 Euro deutlich weniger. 52 % der Führungskräfte haben einen Firmenwagen.

Die Managergehälter in der Geschäftsführung betragen in Österreich durchschnittlich 297.000 Euro brutto. Bereichsleiter verdienen 183.000 Euro, bei den Abteilungsleitern sind es 118.000 Euro und bei den Teamleitern durchschnittlich 85.000 Euro. Dabei handelt es sich um Gesamtjahresangaben in Brutto. So steht es im Vergütungsreport 2014 der Beratungsfirma Kienbaum. Spezialisten erhielten laut Gehaltstudie kapp 54.800 Euro im Jahr, Sachbearbeiter rund 39.400 Euro. Insgesamt stiegen die Grundgehälter der Manager in Österreich 2014 verglichen mit 2013 um 3,3 Prozent und damit etwas langsamer als im Jahr davor mit 4,5 Prozent.