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Nationalrat beschließt Crowdfunding-Gesetz

Ab einem Emissionsvolumen von 5 Mio. Euro der volle Kapitalmarktprospekt notwendig. |© Andreas Hermsdorf/pixelio.de
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Ab einem Emissionsvolumen von 5 Mio. Euro der volle Kapitalmarktprospekt notwendig.

Crowdfunding bekommt in Österreich erstmals klare rechtliche Grundlagen. Mit den Stimmen von allen sechs Parlamentsfraktionen wurde kürzlich im Nationalrat das entsprechende Alternativfinanzierungsgesetz beschlossen. Künftig ist damit erst ab einem Emissionsvolumen von 5 Mio. Euro der volle Kapitalmarktprospekt notwendig, nicht wie davor ab 250.000 Euro. Bei Emissionen zwischen 1,5 Mio. Euro und 5 Mio. Euro genügt ein vereinfachter Prospekt, die sogenannte Prospektpflicht light. Investieren kann ein Anleger pro Projekt und Jahr höchstens 5.000 Euro. Eine Grenze, die überschritten werden kann, verdient etwa ein Investor im Monat mehr als durchschnittlich 2.500 € netto.

Crowdfunding: Gesetzliche Rahmenbedingungen werden konkretisiert

Crowdfunding soll für Start ups neue Finanzquellen auftun. |© Gerhard Hermes/pixelio.de
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Crowdfunding soll für Start ups neue Finanzquellen auftun. Die Maximaleinlage soll bei 5.000 Euro/Person liegen.  

Am Montag ist die Begutachtungsfrist für das Alternativfinanzierungsgesetz (AltFG) ausgelaufen. Damit soll das Crowdfunding, also die Finanzierung von Firmenprojekten durch viele kleine Anleger, auf eine rechtliche Basis gestellt werden. Bisher bewegen sich Start-ups, die sich abseits von Banken nach Geldgebern umschauen, in einer Grauzone. Crowdfunding birgt Risiken für Kleinanleger, warnen Kritiker. Der Maximalbetrag pro Anleger soll bei 5.000 Euro liegen. 

Start ups: Österreichs Gründer sind Überzeugungstäter

|© statista.de
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In Österreich gründen die meisten Unternehmer aus Überzeugung und nicht mangels Alternativen. Konkret: Auf einen Gründer, der seine Unternehmerlaufbahn beginnt, weil er keine anderen Chancen sieht (“Necessity”), kommen 7,46 Gründer, die aus Überzeugung den Weg in die Selbständigkeit beschreiten (“Opportunity”). Damit liegen Österreichs Start ups deutlich vor Deutschland und Frankreich, aber auch Großbritannien. Das zeigen Daten des aktuellen Global Entrepreneurship Monitor GEM. (siehe Grafik von statista.de)

Gründer: Neue eLearning-Plattform bringt mit Businessplan-Assistenten Ordnung ins Chaos

Eine neue eLearning-Plattform unterstützt Gründer, mit Hilfe des Businessplan Assistenten strukturierte Informationen zu sammeln und den eigenen Businessplan online zu erstellen. Begriffe wie Finanzplan, Marketingkonzept oder Unternehmensstrategie verlieren so ihren Schrecken. Die Plattform von i2b hilft, das Caos der Startphase zu ordnen. 

Ranking: Österreichs Gründer-Szene international überdurchschnittlich aktiv

In Österreich herrscht eine - auch im internationalen Vergleich - aktive Gründerszene. 430.000 Menschen haben in Österreich mit Start ups zu tun. |© Rainer Sturm/pixelio.de
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In Österreich herrscht eine – auch im internationalen Vergleich – aktive Gründer-Szene. 470.000 Menschen haben in Österreich mit Start ups zu tun.

Das internationale Ranking Global Entrepreneurship Monitor (GEM) bestätigt ein anhaltend hohes Gründer-Niveau in Österreich. Am 3. Februar 2015 wurde in Monterrey, Mexiko, die weltweite Vergleichsstudie des Global Entrepreneurship Monitor  zum Jahr 2014 präsentiert. Inb Österreich sind 8,7% der erwachsenen Bevölkerung – über 470.000 Personen – in Start-Up Initiativen oder jungen Unternehmen engagiert“. Die FH JOANNEUM st als Partner des GEM seit 2005 für die Erhebung von Start-Ups und etablierten Unternehmen in Österreich verantwortlich. 

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