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Frist läuft ab: Wann wird bei fehlender Registrierkassen-Signatur gestraft?

Bis 1.4. muss der Manipulationsschutz bei den Registrierkassen vorhanden sein und angemeldet. |© Benjamin Klack/pixelio.de
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Bis 1.4. muss der Manipulationsschutz bei den Registrierkassen vorhanden und angemeldet sein .

Nach Ablauf der Schonfrist  am 1.4.2017 müssen Unternehmen über eine Registrierkasse verfügen, die eine gesetzlich vorgeschriebene technische Sicherheitseinrichtung aufweist. Wer sich nicht kümmert, muss mit drakonischen Strafen rechnen. LBG Österreich informiert.

Registrierkassen und Signatursoftware: Hälfte der KMU ist säumig

Bis 31.3.2017 müssen Registrierkassen und deren Signatureinrichtungen über FinanzOnline gemeldet sein. |© APA
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Bis 31.3.2017 müssen Registrierkassen und deren Signatureinrichtungen über FinanzOnline gemeldet sein.

Bis spätestens 31.03.2017 muss jede Registrierkasse mit einer Sicherheitseinrichtung ausgestattet sein. Laut Medienberichten werde es die Hälfte der betroffenen KMU nicht mehr termingerecht schaffen.

Spenden und Steuern: Die neuen Anforderungen für die Absetzbarkeit

Private können bestimmte Sonderausgaben nur mehr dann absetzen, wenn die Empfänger den Erhalt elektronisch bestätigen. |© Burkard Vogt/pixelio.de
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Private können bestimmte Sonderausgaben nur mehr dann absetzen, wenn die Empfänger den Erhalt elektronisch bestätigen.

Seit heuer dürfen Private bestimmte Sonderausgaben wie Kirchenbeiträge oder Weiterversicherungen nur mehr dann steuerlich absetzen, wenn die betreffende Organisation den Empfang elektronisch bestätigt. Für Unternehmen bleibt alles beim alten. Steuerberaterin Eva Pernt informiert.

Pendlerpauschale: Rechen-Tool des BMF liefert rechtsverbindliche Auskunft

Der Pendlerrechner gilt als rechtverbindlicher Nachweis, ob ein Anspruch besteht. Arbeitgeber müssen darauf achten, dass ihre Mitarbeiter Antröge auf diesem Online-Formular einbringen. |© xm318/pixelio.de
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Der Pendlerrechner gilt als rechtsverbindlicher Nachweis.

Der Online-Pendlerrechner des Finanzministeriums (siehe Link) ermittelt rechtsverbindlich, ob und in welcher Höhe die Pendlerpauschale und der Pendlereuro zustehen. Der Ausdruck der persönlichen Pendlerrechner-Abfrage gilt als Nachweis für deren Berücksichtigung bei der Arbeitnehmer- bzw. Einkommensteuerveranlagung.

Steuern: Wann die Umgründung einer GmbH in ein Einzelunternehmen sinnvoll wird

Abgesenkte Einkommnessteuersätze und erhöhte Körperschaftststeuern machen die Steuerrechung für manche GesmbHs zur Gratwanderung. |© Rainer Sturm/pixelio.de
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Abgesenkte Einkommnessteuersätze und erhöhte Körperschaftststeuern machen die Steuerrechung für manche GesmbH zur Gratwanderung.

Die Steuerreform 2015 brachte neue Sätze für die Einkommensteuer. Für manche GmbH ist es überlegenswert. die Rechtsform des Einzelunternehmens oder der Personengesellschaft als Alernative zur GesmbH zu prüfen, schlägt die Wiener Steuerberatungskanzlei Hübner&Hübner vor.

Kontenregister: Wann dürfen Behörden Einschau halten?

Mit dem Kontenregistergesetz ist jedes inländische Konto für die Behörden auffindbar. |© www.einstellungstest-polizei-zoll.de/pixelio.de
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Mit dem Kontenregistergesetz ist jedes inländische Konto für die Behörden auffindbar.

In Österreich können seit 5. Oktober 2016 Staatsanwaltschaften, Strafgerichte, Finanzstrafbehörden, das Bundesfinanzgericht und Abgabenbehörden auf das zentrale Kontenregister zugreifen. Die Kanzlei Pernt informiert, wann welche Kontoinformationen abgefragt werden dürfen.

Finanz plant allgemeine USt bei transatlantischem Online-Shopping

Fiskus plant, ab 2021 jeden außereuropäischen Online-Kauf ab den 1. Euro zu besteuern. |© APA
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Fiskus plant, ab 2021 jeden außereuropäischen Online-Kauf ab den 1. Euro zu besteuern.

Finanzminister Hansjörg Schelling will jede noch so kleine Online-Bestellung im außereuropäischen Ausland besteuern. Derzeit ist dies erst ab einem Warenwert von  22 Euro vorgegeben. 

Doppelt moppeln: Wann zahlt ein entsandter Österreicher in Tschechien Steuer

Österreicher, die in Tschechien arbeiten, fallen unter bestimmten Rahmenbedingungen unter das tschechische Steuergesetz. |© ruhaltinger
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Österreicher, die in Tschechien arbeiten, fallen unter bestimmten Rahmenbedingungen unter das tschechische Steuergesetz.

Österreicher, die in Tschechien in Betriebsstätten ihres tschechischen Arbeitgebers arbeiten, werden nach tschechischem Steuerrecht behandelt. Wann das Steuerrecht eine Betriebsstätte als solche akzeptiert, ist allerdings umstritten, wie die Kanzlei LBG Österreich ein Urteil des Bundesfinanzgerichtes kommentiert.

Neu ab 2017: Wie die antragslose Arbeitnehmerveranlagung funktioniert

Kein Betrag ist zu niedrig. Für 2016 prüft das Finanzamt automatisch, ob zuviel Lohnsteuer einbehalten wurde. |© Benjamin-Thorn/pixelio.de
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Kein Betrag ist zu niedrig. Für 2016 prüft das Finanzamt automatisch, ob zuviel Lohnsteuer einbehalten wurde.

Ab Juli 2017 prüft das Finanzamt automatisch, ober Arbeitnehmer zu viel an Lohnsteuer eingezahlt haben. Das BM für Finanzen erklärt, wie dies ablaufen wird.  

Weniger Pfusch: Warum Österreich EU-weit die geringste Schwarzarbeit hat

EU-weit verfügt Österreich über die schwächste Schattenwirtscvhaft. Die Steuerreform hinterlässt hier positive Spuren. |© APA
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EU-weit verfügt Österreich über die schwächste Schattenwirtschaft. Die Steuerreform hinterlässt hier positive Spuren.

2017 dürfte die Schattenwirtschaft in Österreich in Folge der Steuerreform schrumpfen. Der Linzer Ökonom Friedrich Schneider geht davon aus, dass der Pfusch heuer um über 8 Prozent auf 18,9 Mrd. Euro sinkt – oder nur noch gut 7 Prozent des BIP, der tiefste Wert seit den 1990er-Jahren und der beste Wert in der EU.

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