Thermische Sanierung 2017: Wie Betriebe ihre Gebäude effizienter machen

Für Betriebe bringt das Programm  Die Förderung ist mit 0,88 Euro pro jährlich reduzierten kWh Heizwärmebedarf bzw. der benötigten Investitionsförderung gemäß Online-Antrag begrenzt.  |© ROEBEN
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Für Betriebe bringt das Programm 0,88 Euro pro jährlich reduzierten kWh Heizwärmebedarf.

Sanierung und Umbau der Betriebsgebäude sind beste Gelegenheiten, die Energie- und Heizkosten mit Hilfe eines Bundeszuschusses runterzuschrauben. Die Sanierungsoffensive 2017 rollt seit dem 03.03.2017. 

Älter als 20 Jahre

Auch heuer stellt die österreichische Bundesregierung wieder Budgetmittel für Förderungen im Bereich der thermischen Gebäudesanierung zur Verfügung. Bei Unternehmen  wird die Verbesserung des Wärmeschutzes von betrieblich genutzten Gebäuden, mit einem Datum der erstmaligen Baubewilligung vor dem 1.1.1997. Die Antragstellung bei der Kommunalkredt Public Consulting (für Unternehmen) ist ab 03.03.2017 möglich und muss vor Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen (ausgenommen Planungsleistungen) erfolgen.

Solange das Geld reicht

Anträge können so lange gestellt werden, wie Budgetmittel vorhanden sind, längstens jedoch bis zum 31.12.2017. Sollten die zur Verfügung stehenden Förderungsmittel vor Ende der Einreichfrist ausgeschöpft sein, kann eine vorzeitige Beendigung der Förderungsaktion und damit der Einreichmöglichkeit vom BMWFW und BMLFUW festgelegt werden.

Beispiele für förderungsfähige Projektteile:

  • Dämmung der Außenwände
  • Dämmung der obersten Geschossdecke bzw. des Daches
  • Dämmung der untersten Geschossdecke bzw. des erdanliegenden Fußbodens
  • Dämmung, Unterkonstruktion von hinterlüfteten Fassaden
  • Sanierung bzw. Austausch der Fenster und Außentüren
  • Einbau von Wärmerückgewinnungsanlagen bei Lüftungssystemen im Zuge der thermischen Sanierung des Gebäudes
  • Außenliegende Verschattungssysteme zur Reduzierung des Kühlbedarfs des Gebäudes

Bis zu 30 Prozent der förderungsfähigen Kosten

Zusätzlich werden auch Kosten für Planung (z.B. Energieausweis), Bauaufsicht und Baustellengemeinkosten als förderungsfähige Kosten anerkannt. Die Förderung ist abhängig von der Sanierungsqualität und beträgt bis zu 30% der förderungsfähigen Kosten.

Nachweis über Sanierungseffekt

Bei der Antragstellung ist ein Energieausweis für „Nicht-Wohngebäude“ (OIB-Richtlinie Stand 2015) beizubringen, bei dem der  Heizwärmebedarfs des gewerblich genutzten Gebäudeteils vor und nach der geplanten Sanierung unter Verwendung validierter Software berechnet wird. Falls vorhanden: den Energieausweis der zu privaten / Wohn-Zwecken genutzten Teile (EAW für Wohngebäude).

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