Umweltministerium fördert Elektro-PKW für Betriebe

Die Förderungen für betriebliche E-PKW werden als E-Mobilitätsbonus in der Höhe von 3.000 Euro gemeinsam von Bund und Importeuren gewährt. |© Georg Sander/pixelio.de
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Die Förderungen für betriebliche E-PKW werden als E-Mobilitätsbonus in der Höhe von 3.000 Euro gemeinsam von Bund und Importeuren gewährt.

In der gestrigen Kommissionssitzung der Umweltförderung im Inland wurden Details zu den Förderungsaktionen für Elektromobilität beschlossen. „Wir werden mit diesem Paket bis zu sechzehntausend neue Elektrofahrzeuge auf Österreichs Straßen bringen. Es wird deutlich mehr E-Ladestationen geben und eine eigene Nummerntafel für E-Autos. Damit setzen wir einen wichtigen Schritt in der Umsetzung des Pariser Weltklimaabkommens“, verlautete das Umweltministerium.

Förderaktion startet Anfang März

Am 1. März 2017 starten insgesamt vier Förderungsaktionen für Betriebe, Vereine und Gemeinden. Dazu zählen die „Förderungsaktion Elektro-PKW für Betriebe“, die „Förderungsaktion für Elektro-Leichtfahrzeuge, Elektro-Kleinbusse und leichte Elektro-Nutzfahrzeuge für Betriebe“, die „Förderungsaktion Elektro Zweiräder für Betriebe“ und die Förderungsaktion „E-Ladeinfrastruktur“. Im Hintergrund dieser Förderaktionen steht das E-Mobilitätspaket in Höhe von 72 Millionen Euro, das von Umweltministerium, Verkehrsministerium und Automobilimporteuren Ende des vergangenen Jahres geschnürt wurde.

Mobilitätsbonus

Um Förderungen für entsprechende Fahrzeuge kann ab 1. März bei der zuständigen Abwicklungsstelle, der Kommunalkredit Public Consulting (KPC) angesucht werden. Die Förderungen für betriebliche E-PKW werden als E-Mobilitätsbonus in der Höhe von 3.000 Euro gemeinsam von Bund und Importeuren gewährt. Eine Voraussetzung für den Bezug der Förderung ist, dass die Fahrzeuge ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern betrieben werden. Dies wird anhand der Stromlieferverträge oder Verbrauchsabrechnungen, einer Bestätigung des Elektrizitätsversorgers oder durch den Nachweis der Anschaffung einer eigenen Stromerzeugungsanlage überprüft. So sollen die CO2-Effizienz und die positiven Umwelteffekte sichergestellt werden. Gebrauchtfahrzeuge sind von den Förderungsaktionen ausgenommen, da die begrenzten Förderungsmittel ausschließlich für das Inverkehrbringen von neuen Elektrofahrzeugen aufgewendet werden sollen.

Darüber hinaus wurden in der Kommissionssitzung 441 Umweltprojekte mit einem Investitionsvolumen von rund 85 Millionen Euro genehmigt. Durch die genehmigten Projekte können rund 132.000 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden.

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