VIDEO. Niederösterreich plant die Fortsetzung der Regionalförderung bis 2020

01. Dezember 2011 Drucken

Das Land Niederösterreich will in der kommenden Förderperiode 2014-2020 jährlich 29 Millionen Euro an Regionalfördermittel zur Verfügung stellen. Damit wird das aus dem EU-LEADER-Programm kofinanzierte Programm weitergeführt. Die seit 1987 durchgeführte Förderinitiative mit den Schwerpunkten Technologie, Tourismus und Modellprojekten wurden über 2.100 Projekte realisiert und 14.600 Arbeitsplätze  gesichert. Abwicklungsstelle ist ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich. Links zu […]

Das Land Niederösterreich will in der kommenden Förderperiode 2014-2020 jährlich 29 Millionen Euro an Regionalfördermittel zur Verfügung stellen. Damit wird das aus dem EU-LEADER-Programm kofinanzierte Programm weitergeführt. Die seit 1987 durchgeführte Förderinitiative mit den Schwerpunkten Technologie, Tourismus und Modellprojekten wurden über 2.100 Projekte realisiert und 14.600 Arbeitsplätze  gesichert. Abwicklungsstelle ist ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich. Links zu Formularen und Richtlinien finden sich am Ende des Artikels.

Das Land Niederösterreich plant, in der kommenden Förderperiode 2014-2020 jährlich 29,06 Millionen Euro an Regionalfördermittel zur Verfügung stellen. Gemeinsam mit dem von der Europäischen Union zu erwartenden Fördervolumen geht es für Niederösterreichs Regionen um ein gesamtes Fördervolumen von 250 Millionen Euro.

Diversifizierung der Technopol-Standporte
Mit dem Entschluss, die Regionalförderung fortzusetzen, wurde von Experten des Landes Niederösterreich auch die Neuausrichtung der Regionalförderung ab dem Jahr 2014 definiert. Ein wesentlicher Schwerpunkt ist der weitere Ausbau des Technologiestandorts Niederösterreich. Ausgehend von der Forschungsachse der Technopole in Krems, Tulln und Wiener Neustadt und dem IST Austria in Klosterneuburg wird die Technologie verstärkt in die Regionen getragen. An den drei Technopolstandorten beträgt der direkte Beschäftigungseffekt laurt EcoPlus 2.187 Arbeitsplätze. Dabei ist statistisch davon auszugehen, dass auf zwei hochqualifizierte Arbeitsplätze eine weitere Stelle im Mittelbau kommt.

Schwerpunkt Tourismus
Neben dem Ausbau des Technologiestandorts werden nach wie vor touristische und kulturtouristische Projekte zur Belebung der niederösterreichischen Regionen aus dem Regionalförderbudget unterstützt. Die Regionalförderung ist ein tragendes Instrument für die Umsetzung der Tourismusstrategie.

Ausbau der Gewerbegebiete
Den dritten Schwerpunkt bildet die Aufschließung von (interkommunalen) Betriebs- und Gewerbegebieten, um die regionale Wirtschaft weiter zu stärken. Für einen konkurrenzfähigen Wirtschaftsstandort braucht man ausreichende Flächenangebote zu wettbewerbsfähigen Konditionen.

Wirtschaftsagentur wickelt ab
Die Regionalförderung, die von ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, umgesetzt wird, wird seit 1987 wurden in ganz Niederösterreich durchgezogen. Dabei wurden 2.125 Projekte mit einem Investitionsvolumen von 2,4 Milliarden Euro beschlossen. Das Fördervolumen betrug 964 Millionen Euro. 14.600 Arbeitsplätze wurden damit geschaffen und gesichert. Richtlinien und Formulare zu der Initiative finden sich auf den Internetseiten von EcoPlus.