Oberösterreich fördert Energieforschung

01. Dezember 2011 Drucken

Der globale Energieverbrauch wird sich bis ins Jahr 2050 fast verdoppeln. Dieser Herausforderungen begegnet das Land Oberösterreich mit einem Forschungsschwerpunkt und der Maßnahme „Energieeffizienz, Energiemanagement und Erneuerbare Energien“. ist Teil des Strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogrammes und wird durch „Regio13“ unterstützt, ein EU-kofinanziertes Programm zur regionalen Wettbewerbsfähigkeit für die Jahre 2007 bis 2013. Oberösterreich ist das […]

Der globale Energieverbrauch wird sich bis ins Jahr 2050 fast verdoppeln. Dieser Herausforderungen begegnet das Land Oberösterreich mit einem Forschungsschwerpunkt und der Maßnahme „Energieeffizienz, Energiemanagement und Erneuerbare Energien“. ist Teil des Strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogrammes und wird durch „Regio13“ unterstützt, ein EU-kofinanziertes Programm zur regionalen Wettbewerbsfähigkeit für die Jahre 2007 bis 2013.

Oberösterreich ist das Industriebundesland Nr. 1 in Österreich: Die Industrie erbringt über 30 Prozent Anteil an der Wertschöpfung in OÖ, hat ca. 65 Prozent Exportanteil und ca. 25 Prozent Anteil an der Gesamtindustrie Österreichs. Das bringt einen hohen Bedarf an Energie mit sich: Knapp 60 Prozent des Stromverbrauchs entfallen auf den produzierenden Sektor. Mit einer Jahresproduktion von über 100 Petajoule – das entspricht in etwa dem Jahresenergieverbrauch von 21 Millionen Großbildfernsehern, wenn sie ein Jahr lang durchgängig laufen – stellen heimische Energieproduzenten einen wesentlichen Teil selbst zur Verfügung. Weiters erzeugen viele oö. Unternehmen – unabhängig von ihrer Betriebsgröße – innovative Produkte im Bereich der erneuerbaren Energien und der effizienten Energienutzung. Oftmals übernehmen sie damit die internationale Technologieführerschaft und sind wichtige Säulen der Exportwirtschaft. In Oberösterreich arbeiten im Umweltbereich •

1. oberösterreichische Energieforschungsprogramm
Die Prognosen sind herausfordernd:

  • Der globale Energieverbrauch wird sich bis ins Jahr 2050 fast verdoppeln
  • Verschärfter globaler Wettbewerb um Energie- und Rohstoffquellen

Diesen Projektionen begegnet das Land Oberösterreich mit einem Forschungsschwerpunkt und der Maßnahme „Energieeffizienz, Energiemanagement und Erneuerbare Energien“. Das erste oberösterreichische Energieforschungsprogramm ist Teil des Strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogrammes und wird durch „Regio13“, ein EU-kofinanziertes Programm zur regionalen Wettbewerbsfähigkeit für die Jahre 2007 bis 2013, unterstützt.

Die Details
Die 1. Ausschreibung des OÖ. Energieforschungsprogramms war von 14. März bis 15. Juni 2011 geöffnet. Es konnten außeruniversitäre Forschungseinrichtungen – das heißt schwerpunktmäßig Kompetenzzentren mit Sitz in Oberösterreich sowie die F&E GmbH der FH OÖ – eine Förderung im Rahmen des Programms beantragen.

Der Fokus der 1. Ausschreibung des OÖ. Energieforschungsprogramms lag auf den Stärkefeldern von OÖ, insbesondere auf den sog. „Doppel-Stärkefelder“ („USPs“) Oberösterreichs. Doppel-Stärkefelder Oberösterreichs sind solche, in denen Oberösterreich sowohl bei den oö. Forschungseinrichtungen als auch bei den am Gebiet Energie forschende Unternehmen Stärken hat.

Budget für innovative Energie-Projekte mehr als verdoppelt
Insgesamt wurden 19 Projekte eingereicht, die neun vielversprechendsten davon können mit einer Förderung rechnen. In Summe geht es um ein Fördervolumen von 4,5 Millionen Euro, das von der EU und vom Land Oberösterreich finanziert wird. Aufgrund der Qualität der eingereichten Projekte wurde das Budget von ursprünglich geplanten 2 Millionen Euro auf 4,5 Millionen Euro aufgestockt.

Folgende Themenbereiche werden gefördert:

  • Energieeffizienter Leichtmetallguss
  • Speicherung von regenerativem Strom
  • Die „nächste Generation“ von Biodiesel
  • Strohethanol
  • Biogas
  • Innovative Biotechnologien und intelligente (Energie-)Produkte
  • Einsparpotenziale im Energieverhalten privater Haushalte
  • Thermische Speichertechnologien
  • Energiemanagement in Gebäuden