Innsbruck: Bericht der 25 Unternehmensbeteiligungen der Stadt

14. Dezember 2011 Drucken

2011 flossen 83,6 Mio. € in die städtischen Beteiligungen, somit jeder 4. Euro des städtischen Budgets. Insgesamt sichert die Stadt mit ihren Beteiligungen 4711 Arbeitsplätze. Die Umsätze bei den Beteiligungen übersteigen mit 400 Mio. € jene der Stadt  (328 Mio. €). Die Beteiligungen zahlen 14,2 Mio. € an die Stadt Innsbruck, das entspricht etwa 5 […]

Die Stadt Innsbruck sichert mit ihren Beteiligungen 4711 Arbeitsplätze. Die Umsätze liegen bei 400 Mio. Euro. (c) Tirol Werbung

2011 flossen 83,6 Mio. € in die städtischen Beteiligungen, somit jeder 4. Euro des städtischen Budgets. Insgesamt sichert die Stadt mit ihren Beteiligungen 4711 Arbeitsplätze. Die Umsätze bei den Beteiligungen übersteigen mit 400 Mio. € jene der Stadt  (328 Mio. €). Die Beteiligungen zahlen 14,2 Mio. € an die Stadt Innsbruck, das entspricht etwa 5 % der Einnahmen der Stadt. Die Stadt Innsbruck hat für die Beteiligungen Haftungen in Höhe von gesamt 128,1 Mio. € übernommen.

Zu den städtischen Beteiligungen gehören etwa die IVB, die IKB, der Flughafen, das Landestheater, die Innsbrucker Immobilien GmbH (IIG) und die Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD): Insgesamt sind es 25 Beteiligungen in den Bereichen „Versorger, Technik“, „Verkehr“, „Veranstaltungszentren, Wirtschaft, Sportstätten“, „Immobilien, Wohnungswesen, Bauwirtschaft“ sowie „Soziales, Gesundheit, Bildung, Kultur“.

4711 Arbeitsplätze
3251 ArbeitnehmerInnen finden in den städtischen Beteiligungen einen Arbeitsplatz. Insgesamt sichert die Stadt mit ihren Beteiligungen 4711 Arbeitsplätze. 67 Lehrlinge finden in den Beteiligungen eine Ausbildungsstätte. Es werden besondere Anstrengungen unternommen, verstärkt sowohl Lehrstellen als auch Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zu schaffen.

„Mutter“ Stadt
Zahlreiche Betriebe, an denen die Stadt heute als Eigentümerin beteiligt ist, waren früher städtische Dienststellen – etwa die Altenbetreuung. Im Unterschied zu anderen Gebietskörperschaften wurden in Innsbruck aber nicht Schulden „ausgelagert“, sondern die Dienstleistungen und auch das dafür notwendige Vermögen. Alleine das Anlagevermögen der IIG beträgt etwa rd. 800 Mio. €. Die Umsätze bei den Beteiligungen übersteigen mit 400 Mio. € jene der Stadt  (328 Mio. €). Die Beteiligungen verändern sich mit der Zeit. Abgegeben wurde im vergangenen Jahr etwa die Beteiligung an der Tiroler Landesleitstelle, neu hinzukommen wird 2012 jene an der Markthallenbetriebsgesellschaft.

Finanzielle Verknüpfungen zwischen Stadt und Beteiligungen
83,6 Mio. €, somit jeder 4. Euro des städtischen Budgets, fließen in die städtischen Beteiligungen. Dieser Betrag gliedert sich auf in 19 Mio. € Betriebszuschüsse (Deckung der Abgänge der strukturdefizitären Gesellschaften wie die ISD), 27,4 Mio. € Investitionszuschüsse (z. B. Regionalbahn, IIG, Messeumbau) und 37,2 Mio. € Leistungsentgelte.
Die Beteiligungen wiederum zahlen 14,2 Mio. € an die Stadt Innsbruck, das entspricht etwa 5 % der Einnahmen der Stadt. 6,6 Mio. € davon sind Leistungsentgelte wie Mieten und Baurechte von städtischen Grundstücken; 7,6 Mio. € sind Gewinne.
Haftungen für die Beteiligungen hat die Stadt Innsbruck in Höhe von gesamt 128,1 Mio. € übernommen.