Kärnten: Förderbudget des KWF bleibt 2012 stabil

14. Dezember 2011 Drucken

Wie am 22. November bekanntgegeben wurde, beträgt das Budget des Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds KWF für 2012 rund 36 Mio. EUR und wird sich damit auf dem Niveau des Jahres 2011 bewegen. Es gebe keine Einschnitte für die Förderwerber, wie der KWF bekanntgab. Bei rund 1.000 geplanten Förderanträgen für das kommende Jahr werde mit der Schaffung von zirka […]

Wie am 22. November bekanntgegeben wurde, beträgt das Budget des Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds KWF für 2012 rund 36 Mio. EUR und wird sich damit auf dem Niveau des Jahres 2011 bewegen. Es gebe keine Einschnitte für die Förderwerber, wie der KWF bekanntgab. Bei rund 1.000 geplanten Förderanträgen für das kommende Jahr werde mit der Schaffung von zirka 1.400 neuen und der Absicherung von 9.000 bestehenden Arbeitsplätzen gerechnet.

Im Budget 2012 kommen rd. 25 Mio. EUR vom Land, 6 Mio. EUR aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EU EFRE) und 5 Mio. EUR aus Rückflüssen und Reserven (für Projekte reservierte aber nicht abgerufene Fördermittel).

F&E als Schwerpunkt
Um auch im Jahr 2012 entsprechende Fördereffekte zu erzielen, konzentriert sich der KWF auf strategische Kernfelder. Die Förderung von Investitionen von Kleinstunternehmen steht mit dem Ziel, Impulse zu geben, außer Frage und es sind dafür 15 % des Budgets vorgesehen.  Verstärkt setzt man im kommenden Jahr auf Entwicklungsprojekte, um so Unternehmen und der Kärntner Wirtschaft Wachstumsmöglichkeit zu bieten. Mit diesem Budgetansatz verfolgt man vor allem auch die Schwerpunkte und Ziele der »Strategie für Forschung, Innovation und Technologie – Kärnten 2020«.
Ebenfalls einstimmig beschlossen wurden in der Kuratoriumssitzung fünf Förderfälle mit einem Förderbarwert von 6,14 Mio. EUR. 596 Tsd. EUR (ca. 10 %) kommen dabei aus dem EU EFRE Fonds. Das dadurch ausgelöste Investitionsvolumen beträgt rund 63 Mio. EUR. Zudem werden 2.505 bestehende Arbeitsplätze abgesichert und 56 neue geschaffen.

Neue Vorgaben für Kleinstunternehmerförderung
Auf Programmebene gibt es Neuigkeiten bei der Kleinstunternehmerförderung. Ab 1. Jänner 2012 soll es durch ein neues Online-Antragsformular zu einer weiteren Vereinfachung und noch schnelleren Abwicklung kommen. Von der EU-Kommission ab 2014 gefordert, setzt der KWF diese Vorgabe bereits 2012 um. Zudem wird beim Programm »Kleinstunternehmen*« mit Jahresbeginn ein »5%iger-Bonus für außergewöhnliche Unternehmensentwicklung« eingeführt.
Aus den jährlich annähernd 900 Projekteinreichungen von Kleinstunternehmen* sollen jene rund 40 mit dem Bonus belohnt werden, die den größten Mitarbeiter und/oder Umsatzzuwachs zu verzeichnen haben. Damit erhöht sich der Gesamtfördersatz für Kleinstunternehmen* von derzeit 10 auf 15 beziehungsweise für Jungunternehmer von 15 auf 20 Prozent.