Road Shows sollen thermische Sanierung für Unternehmen interessanter machen

20. Februar 2012 Drucken
Die thermische Sanierung wird auch 2012 trotz Sparpaket mit 100 Millionen Euro gefördert werden, davon stehen 30 Millionen für die Sanierung von Wirtschaftsgebäude zur Verfügung.  Um den Erfolg bei Sanierungen im gewerblichen und unternehmerischen Bereich zu forcieren, kommt es für die Zielgruppen der Unternehmen zu einer bundesweiten Road-Show mit dem Thema der thermischen Sanierung. Dabei werden heimischen Betrieben praxisbezogen Informationen über die Förderungsmöglichkeiten geboten und stehen Experten für individuelle Beratung zur Verfügung stehen.

Im Jahr 2012 werden im Zuge der Sanierungsoffensive von der österreichischen Bundesregierung für die thermische Gebäudesanierung von betrieblich genutzten Gebäuden 30 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Die Umweltförderung im Inland (UFI) bietet zusätzliche Förderungen für Energiesparmaßnahmen (Beleuchtungstausch, Wärmerückgewinnungen etc.) und Heizungsumstellung (Biomassekessel, Wärmepumpe etc.) an. Zu Information über konkrete Fördermöglichkeiten findet eine Roadshow in den Bundesländern statt.
Die Bundesförderung setzt ihren Fokus auf Gesamtsanierungen. In Österreich sprechen viele Gründe dafür, die thermisch-energetische Optimierung von Gebäuden, insbesondere auch von Betriebs- und Geschäftsgebäuden, konsequent voranzutreiben. Selten gibt es eine so klare Win-Win-Situation wie hier.

Informationen über Förderungsmöglichkeiten  gibt es in den Bundesländern durch die Expert/innen der Kommunalkredit Public Consulting und des Klima- und Energiefonds zu folgenden Terminen:

Genaue Ortsauskünfte erhalten Sie bei der Abwicklungsstelle der Förderaktion, der KPC.

Einsparungen bis 75 %
Mit den jährlich 100 Millionen Euro an Förderungen wird ein Auftragsvolumen von jeweils 860 Millionen Euro ausgelöst. Das senkt in sanierten Betrieben, Wohnungen und Häusern die Heizkosten und den CO2-Ausstoß im Ausmaß von bis zu 75 % und mehr.

Sanierungsquote von 1,2 auf 3 Prozent nach oben treiben
Nach Aussagen von Wirtschaftminister Reinhold Mitterlehner  müsse sich die österreichische Sanierungsquote mehr als verdoppeln. Um die EU-Vorgabe zu erreichen, die Energieeffizienz bis 2020 um 20 Prozent zu steigern, müssen die bestehenden Maßnahmen dynamischer werden und die Sanierungsquote mittelfristig von derzeit 1,2 Prozent auf drei Prozent angehoben werden. Dies bedeutet, dass pro Jahr 3 anstelle von 1,2 Prozent der Altbausubstanz thermisch saniert werden. . Als ein Mittel dafür wird derzeit die Zweckbindung der Wohnbauförderung der Länder im nächsten Finanzausgleich diskutiert, wo Sanierungsmaßnahmen eione stärkere Einbindung erfahren sollen.  Zudem werden auch die Einführung von intelligenten Stromzählern und das geplante Energieeffizienzgesetz den Energieverbrauch reduzieren.