erp-Förderprogramm wird heuer um 35 Millionen Euro angehoben

23. Februar 2012 Drucken

Die Förderbank aws (Austria Wirtschaftsservice) hat in ihrer jüngsten erp-Kreditkommissionssitzung 28 erp-Kredite mit einem Kreditvolumen in Höhe von 55,4 Millionen Euro beschlossen. Der volkswirtschaftliche
Fördereffekt: in der aktuellen Konjunkturentwicklung werden wichtige Investitions- und somit Wachstumsimpulse gesetzt. Die Austria Wirtschaftsservice (aws) mobilisiert mit 28 erp-Krediten ein Investitionsvolumen in Höhe von 123,7 Millionen Euro.  Von den  beschlossenen 28 Projekten werden 19 in Oberösterreich realisiert.

ERP-Fonds ausgebaut
Für 2012 steht ein um 35 Millionen Euro erhöhtes erp-Jahresprogramm in Höhe von 560 Millionen Euro zur Verfügung. Zinsgünstige erp-Kredite gewinnen angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie  der erhöhten Eigenkapitalerfordernisse der Banken an Bedeutung. Die erp-Kredite
sind ein wichtiger Anstoß für Investitionen und damit Treibstoff für
den Wachstumsmotor Industrie.

Niedrige Fixzinsen
Die günstigen erp-Kredite unterstützen Unternehmen bei Investitionen mit niedrigen Fixzinsen von derzeit 0,5 Prozent in der tilgungsfreien Zeit und 1,5 Prozent in der Tilgungszeit. Die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) ist die Förderungsbank
des Bundes. Als Spezialbank im öffentlichen Eigentum ist sie auf
Unternehmensfinanzierung mit Schwerpunkt Gründer sowie kleine und
mittlere Unternehmen (KMU) ausgerichtet.
Derzeit befinden sich 111 Anträge mit einem Volumen in Höhe von 273 Millionen Euro in Bearbeitung. In Summe hat die aws bereits 95 Millionen Euro – das sind mehr als ein Fünftel  der heuer verfügbaren Industrie- und Gewerbe-Mittel des erp-Jahresbudgets – vergeben.