Vorarlberg: Strukturfonds-Förderungen für innovative Unternehmen

27. Februar 2012 Drucken
Seit dem Beitritt Österreichs zur EU am 1.1.1995 nutzt Vorarlberg Förderungen aus den Strukturfonds. Seit Anfang 2007 wurde die EU-Regionalpolitik neu organisiert. Im Gegensatz zu den Vorgängerprogrammen ist nun ganz Vorarlberg Fördergebiet für das EU-Strukturfondsprogramm „Regionale Ergänzend dazu beteiligt sich das Land Vorarlberg an weiteren EU-Förderprogrammen, z.B. an ELER oder an , die auf spezielle Bereiche zugeschnitten sind und aus den EU-Strukturfonds finanziert werden. Es werden vorrangig „Investitionen in Innovationen“ gefördert.

Der Wirtschaftsstandort Vorarlberg wird durch Strukturfondsprogramm für den Wettbewerb mit anderen Regionen gestärkt, gleichzeitig entstehen zukunftsfähige Beschäftigungsmöglichkeiten für die Bevölkerung. Begleitend dazu sind auch Fördermittel zur Stärkung bereits bestehender Maßnahmen vorgesehen.
Ziele. Die EU-Förderinitiativen für den Zeitraum 2007–2013 wurden von Landes- und Bundesstellen sowie den berücksichtigten Regionen ausgearbeitet und gemeinsam mit der EU beschlossen. Die darin festgehaltenen Entwicklungsziele bilden die Grundlage für die Einreichung von Projektförderungen. In Vorarlberg koordiniert die Abteilung für Europaangelegenheiten im Landhaus diesen Förderungsprozess. Bestzeigen die Einsatzmöglichkeiten des Programms.

Was wird gefördert?
Gefördert werden unternehmerische Investitionen, die durch ihren innovativen Charakter die Wettbewerbsfähigkeit stärken und Arbeitsplätze sichern oder neue schaffen. Mit mehreren Fördermaßnahmen leistet das Land seinen Beitrag zur Entwicklung und Sicherung zukunftsfähiger kleinerer und mittlerer Unternehmen. Auch Neugründungen, Ansiedlungen, Kooperationen und Netzwerkbildungen finden dabei Unterstützung.

Welche Vorarlberger Unternehmen werden angesprochen?
Gefördert werden primär zukunftsgerichete Investitionen in industrielle und gewerbliche Unternehmen, die

  • innovative, hochwertige Produkte neu einführen oder innovative Dienstleistungen erbringen
  • neue Technologien entwickeln oder anwenden
  • die Produktions- und Ablaufprozesse erneuern oder vereinfachen
  • die Modernisierung der Produktpalette bzw. den Einsatz modernster Produktionstechnologien und Verfahren vorantreiben und dazu parallel verstärkt ein nachhaltiges, ressourcenschonendes Wachstum ermöglichen
  • Marktpotentiale neu erschließen bzw. die Fertigung neuer Produkte oder Dienstleistungen realisieren
  • F&E-Ergebnisse in die Fertigung überleiten
  • den Material-/Energieeinsatz erheblichen reduzieren sowie schädliche Emissionen vermeiden
  • damit neue Arbeits- oder Ausbildungsplätze schaffen
  • zusätzliche Fertigungskapazitäten schaffen
  • zur Stärkung und Festigung des Wachstumspotenzials von wirtschaftlich selbständigen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) beitragen.

Soweit innovative, zukunftsfähige Potentiale erkennbar sind, ist auch der Aufbau und Erhalt von Netzwerken/Kooperationen förderbar. Kooperationen zwischen Forschungseinrichtungen als auch Vernetzungsaktivitäten zwischen Wissenschaft und Wirtschaft durch Wissenstransferleistungen in Unternehmen werden unterstützt.

Wer wird gefördert?
Natürliche und juristische Personen, die

  • einen Produktionsbetrieb des industriell gewerblichen Sektors führen
  • innovationsorientierte, produktionsnahe und unternehmensbezogene Dienstleistungen anbieten
  • Forschungseinrichtungen
  • Gebietskörperschaften
  • Vereine

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