Tirol fördert Innovationsassistenten

09. März 2012 Drucken

Das Land Tirol startet eine neue Ausschreibung zur Förderlinie „InnovationsassistentIn“. Diese fördert neue MitarbeiterInnen, deren Ausbildung und Coaching für die Umsetzung von Innovationsprojekten. Anträge können bis 30. April 2012 bei der Standortagentur Tirol eingereicht werden. Der Großteil der heimischen Unternehmen ist inhabergeführt und Innovationen sind meist Chefsache. Nicht immer stehen genügend Ressourcen und Zeit zur […]

Das Land Tirol startet eine neue Ausschreibung zur Förderlinie „InnovationsassistentIn“. Diese fördert neue MitarbeiterInnen, deren Ausbildung und Coaching für die Umsetzung von Innovationsprojekten. Anträge können bis 30. April 2012 bei der Standortagentur Tirol eingereicht werden. Der Großteil der heimischen Unternehmen ist inhabergeführt und Innovationen sind meist Chefsache. Nicht immer stehen genügend Ressourcen und Zeit zur Verfügung, um Ideen methodisch zu entwickeln und mit System zu verfolgen. Diese Innovationshemmnisse vor allem bei den Klein- und Mittelbetrieben will das Land Tirol mit dem Förderprogramm überwinden. Aber auch größere Unternehmen profitieren. Während InnovationsassistentInnen Projekte zielgerichtet umsetzen, entstehen zudem dauerhafte Schnittstellen zwischen den betreffenden Unternehmen und heimischen Hochschulen oder Forschungseinrichtungen. Einreichen könne heimische Unternehmen aus allen Branchen und Tourismusverbände. Im letzten Jahr hat das Land Tirol 12 neue AssistentInnen für heimische Betriebe bewilligt.

Von der Antragstellung bis zum eigenen Innovationsassistenten
Am Anfang steht die Einreichung eines Technologie-, Dienstleistungs- und Organisationsprojektes. Die Einreichung erfolgt ausschließlich mittels ausgefüllten Antrags im Ausschreibungszeitraum ab sofort bis 30. April 2012. Unternehmen, die sich am Förderprogramm beteiligen, müssen ein ausformuliertes Innovationsprojekt verfolgen, für dessen Umsetzung eine Innovationsassistentin oder ein Innovationsassistent gefördert werden kann.

Wird das Innovationsprojekt bewilligt, stellt das betreffende Unternehmen einen neuen Mitarbeiter, die sogenannte Innovationsassistentin oder den sogenannten Innovationsassistenten, ein. Diese oder dieser ist Absolvent einer Höheren Lehranstalt, Fachhochschule oder Universität und setzt das Projekt abseits vom Tagesgeschäft um. Der qualifizierte Assistent wird über einen Zeitraum von zwei Jahren von einem Coach begleitet und besucht in diesem Zeitraum zusätzlich fachspezifische Module am Management Center in Innsbruck. Das Unternehmen erhält Zuschüsse zu den Personal-, Coaching- und Ausbildungskosten in Höhe von bis zu 26.700 Euro.