FFG vergab 2011 über 127 Millionen Euro Fördergeld an KMU

06. April 2012 Drucken

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG gleicht sieben Jahre nach ihrer Gründung einem wohlsortierten, gehobenen „Förder-Supermarkt“ und ist zu einem One-Stop-Shop für die Forschung in Österreich geworden. Gut abgestimmt auf den Kundenkreis – von innovativen Kleinbetrieben bis zur Spitzenforschung auf Weltklasseniveau – ist das Portfolio zielgruppenspezifisch ausdifferenziert und dementsprechend wertvoll und treffsicher in seiner Wirkung. Trotz der […]

Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG gleicht sieben Jahre nach ihrer Gründung einem wohlsortierten, gehobenen „Förder-Supermarkt“ und ist zu einem One-Stop-Shop für die Forschung in Österreich geworden. Gut abgestimmt auf den Kundenkreis – von innovativen Kleinbetrieben bis zur Spitzenforschung auf Weltklasseniveau – ist das Portfolio zielgruppenspezifisch ausdifferenziert und dementsprechend wertvoll und treffsicher in seiner Wirkung.

Trotz der aktuellen Wirtschaftswachstumsprognosen und notwendig gewordener Konsolidierungsmaßnahmen werden das Kerngeschäft und die Planungen der FFG weiter auf Kurs bleiben und umgesetzt werden können.


Fokus auf KMU

Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) spielen nicht nur eine zentrale Rolle in der österreichischen Wirtschaft, sie sind auch eine wichtige Zielgruppe für die Förderungen der FFG. Im Jahr 2011 haben 1.509 KMU ein FFG-gefördertes Projekt durchgeführt oder an einem teilgenommen. Insgesamt wurden 127 Millionen Euro an Gesamtförderung an KMU zugesagt, das entspricht einem Barwert von 99 Millionen Euro. Rund 300.000 KMU bilden das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft.

Die Förderangebote der FFG
Anfang 2011 hat die FFG ihr Förderangebot für KMU mit dem so genannten „KMU-Paket“ die speziellen Angebote für Kleine und Mittlere Unternehmen erweitert. Es umfasst seit 2011 neben dem Innovationsscheck (5.000 Euro für die Leistung eines externen Forschungspartners) drei weitere Säulen: Das Förderprogramm „Projektstart“, das die Vorbereitung von Forschungsprojekten unterstützt, das Programm „Feasibility Studies“ (Machbarkeitsstudien), für das ab sofort höhere Obergrenzen gelten, und die Förderung einer externen Managementunterstützung („Forschungscoach“) für Projekte. Ebenfalls 2011 wurde der „Innovationsscheck Plus“ durch das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend gestartet, der eine höhere Fördersumme bei einem 20-prozentigen Selbstbehalt vorsieht (gesamt maximal 12.500,- Euro inklusive Selbstbehalt). Damit können Unternehmen Leistungen von Forschungseinrichtungen (außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Fachhochschulen und Universitäten) zukaufen. Und mit dem ebenfalls 2011 gestarteten Programm „Projektstart EU“ unterstützt die FFG die Vorbereitung von Projektanträgen im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm durch KMU.