SEPA: Umstellungsbedarf für Unternehmen

07. Mai 2012 Drucken

SEPA ist ein europäisches Projekt für den und steht für Single Euro Payments Area. Ziel ist es, bargeldlose Zahlungen innerhalb der Teilnehmerländer  zu standardisieren. Dadurch können künftig Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen schneller, einfacher und sicherer abgewickelt werden. Derzeit gibt es eine Übergangsphase. Gemäß aktueller Planung erfolgt bis 2014 die vollständige Umstellung auf die neuen SEPA-Verfahren. Standardisierte […]

Gut zwei Monate vor der am 1. Februar 2014 bevorstehenden Umstellung des Zahlungsverkehrs sieht die OeNB bei Unternehmen noch Handlungsbedarf. | © Erste Bank

Vor der bevorstehenden SEPA-Umstellung besteht Handlungsbedarf. | © Erste Bank

SEPA ist ein europäisches Projekt für den und steht für Single Euro Payments Area. Ziel ist es, bargeldlose Zahlungen innerhalb der Teilnehmerländer  zu standardisieren. Dadurch können künftig Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen schneller, einfacher und sicherer abgewickelt werden. Derzeit gibt es eine Übergangsphase. Gemäß aktueller Planung erfolgt bis 2014 die vollständige Umstellung auf die neuen SEPA-Verfahren.

Standardisierte Überweisungsform

Der neue europäische Zahlungsverkehrsraum (= SEPA) besteht aus 32 Ländern: die 27 EU-Länder sowie Liechtenstein, Norwegen, Island, Schweiz und Monaco.Die Länder des neuen europäischen Zahlungsverkehrsraums (c) Erste BankIndividuelle Prüfung des HandlungsbedarfsSEPA Experten von Erste Bank und Sparkassen anlaysieren auf Wunsch die speziellen Anforderungen jedes Unternehmens. Handlungspunkte sind:

  • die Umschlüsselung (Konvertierung) der inländischen Kontonummer und Bankleitzahl auf IBAN und BIC
  • die Testabwicklung
  • die Abwicklungsoptimierung und
  • die speziellen technischen Anforderungen.

Eine  bringt für jeden Unternehmer zusätzliche Transparenz.Tipps für einen reibungslosen UmstiegUm die SEPA-Instrumente nützen zu können, sind sowohl banken- als auch kundenseitig einige organisatorische Anpassungen vorzunehmen.To-Do-List

  • Geben Sie auf Ihren Geschäftsunterlagen und Formularen IBAN und BIC als Kennung Ihrer Kontoverbindung an – auch im Inlandszahlungsverkehr.
  • Zeitpunkt für SEPA-Migration festlegen (wenn endgültige Termine feststehen) und daraus Zeitplan für interne Maßnahmen ableiten
  • Prüfen Sie, ob Ihre Anwendungen (Finanzbuchhaltung etc.) für SEPA gerüstet sind (XML-Format, Abbildung von IBAN, BIC Mandatsnummern, Einzieher-Kennung etc. in den Datenbanken und Stammdaten)
  • Änderungen frühzeitig mit Softwarehäusern/eigener Programmierung besprechen
  • Erfragen Sie bei Ihren Lieferanten/Zahlungspflichtigen deren IBAN und BIC und hinterlegen Sie diese in Ihren Stammdaten.
  • nützen Sie für inländische Kontoverbindungen den IBAN- und BIC-Service zur Unterstützung.
  • Optimieren Sie Ihre Geschäftsabläufe – speziell im Hinblick auf Ihre Einzugsverfahren: Abläufe – speziell beim Einholen, Bearbeiten und Weiterleiten von Mandaten – sind an die SEPA-Standards anzupassen.
  • Der Verwendungszweck wird in SEPA-XML auf 140 Stellen reduziert.
  • Marktstrategie überdenken, mit der Vereinfachung des Zahlungsverkehrs können sich neue Märkte erschließen (z. B. SDD grenzüberschreitend).
  • Betroffene Mitarbeiter auf die neuen Bedingungen vorbereiten

Vorteile und ÜbergangsphaseDie Teilnahme am gesamten Euro-Zahlungsverkehr wird durch eine einzige Bankverbindung im Euroraum möglich sein, so können unsere Kunden künftig Kosten für Konten in mehreren EU-Ländern sparen. Nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Privatkunden wird die Nutzung von SEPA-Instrumenten erhebliche Vorteile schaffen.Derzeit gibt es eine Übergangsphase, in der parallel zu den neuen SEPA-Produkten auch noch die herkömmlichen österreichischen Zahlungsverkehrsinstrumente eingesetzt werden können. Gemäß aktueller Planung erfolgt bis 2014 eine vollständige Umstellung auf die neuen SEPA-Verfahren