Klimafonds fördert Neuerrichtung und Reaktivierung von Anschlussbahnen

21. Mai 2012 Drucken

 Der Klima- und Energiefonds fördert seit 2007 Anschlussbahn- und Terminal-Projekte, die einen  besonders hohen Beitrag zur CO 2 -Emissionsreduktion leisten und eine hohe Verlagerungswirkung haben.  Das Programm setzt seinen Fokus auch 2012 auf Umsetzungen in der kooperativen Branchen- und  Regionallogistik sowie die Erstellung von Konzepten  und Machbarkeitsstudien, die im Falle einer Realisierung einen substanziellen Beitrag […]

 Der Klima- und Energiefonds fördert seit 2007 Anschlussbahn- und Terminal-Projekte, die einen  besonders hohen Beitrag zur CO 2 -Emissionsreduktion leisten und eine hohe Verlagerungswirkung haben.  Das Programm setzt seinen Fokus auch 2012 auf Umsetzungen in der kooperativen Branchen- und  Regionallogistik sowie die Erstellung von Konzepten  und Machbarkeitsstudien, die im Falle einer Realisierung einen substanziellen Beitrag zur Reduktion der CO2-Mengen bewirken. Gefördert werden Investitionen „zur Errichtung, Erweiterung und Modernisierung von Anschlussbahnen“. Im Fördertopf liegen acht Millionen Euro.

Zielgruppe:

  •   Verladende Wirtschaft
  • Logistikdienstleister (im weitesten Sinne)
  • Eisenbahnverkehrsunternehmen (bei Konzepten/Machbarkeitsstudien)
  • KonsulentInnen, PlanerInnen und WissenschaftlerInnen

Ausgeschrieben werden die folgenden Projektarten:

  • investive Maßnahmen
  • Studien und Konzepte

Dabei stehen vier Themenfelder im Zentrum der Ausschreibung:

  • Leuchttürme der Regionallogistik
  • Leuchttürme der Branchenlogistik
  • Errichtung, Erweiterung oder Modernisierung einer Anschlussbahn
  • Reaktivierung von bestehenden Eisenbahnanlagen als Anschlussbahnen

 

Fördergegenstand:

  • Investitionen zur Errichtung, Erweiterung und Modernisierung von Anschlussbahnen;
  • Anlagen und Einrichtungen, die ausschließlich und unmittelbar der Abwicklung und Sicherung  des Anschlussbahnbetriebs und des Anschlussbahnverkehrs dienen;
  • Erstellung von Konzepten und Machbarkeitsstudien durch BetreiberInnen von Anschlussbahnen, die in Investitionsmaßnahmen gemäß den oben genannten Richtlinien resultieren, die nachweislich zu einer effizienteren Nutzung vorhandener Infrastrukturen führen  und im Falle der späteren Realisierung einen substanziellen Beitrag zur Reduktion von Verkehrsleistungen auf der Straße bewirken.

Fördermittel
Im Rahmen der 5. Ausschreibung des Programms „Leuchttürme der Branchen- und Regionallogistik /  Anschlussbahnen 2012“ stehen rund 8 Mio. Euro an Fördermitteln zur Verfügung.

Zeitplan

  • 21.5.2012 Eröffnung der 5. Ausschreibung
  • 11.10.2012,24 Uhr:  Ende der Einreichfrist für Projektanträge bei der SCHIG mbH – schriftliche UND elektronische Einreichung
  • November 2012 Evaluierung der Anträge durch (inter-)nationale ExpertInnenjury
  • November 2012 Jurysitzung und Vergabeempfehlung  an das Präsidium des Klima- und Energiefonds
  • Dezember 2012 Förder-/Finanzierungsentscheidung durch das Präsidium des Klima- und Energiefonds
  • Dezember 2012 Bekanntgabe der Ergebnisse und Versendung Förderangebot
    ab Jänner 2013 Vertragsabschlüsse

Bewertungskriterien
Eingereichte Projekte werden anhand der folgenden Kriterien bewertet:

  • Relevanz des Vorhabens in Bezug auf die Erreichung der Ziele des Förderprogramms
  •  Zeitnähe der Umsetzbarkeit
  •  Qualität des Vorhabens
  • Eignung der FörderwerberInnen/Projektbeteiligten
  • ökonomisches Potenzial und Verwertung

Finden Sie hier Links für Ansprechpartner und nähere Details.