Vorarlberg: Aufstockung der Förderung von Photovoltaikanlagen 2012

02. Oktober 2012 Drucken

Zwar keine Unternehmerinfo, aber eine durch den NEWSROOM-Nachhaltigkeitsschwerpunkt unverzichtbare Nachricht: Vorarlberg stockt die Landesmittel zur Förderung privater Photovoltaikanlagen auf. Alle jene Haushalte, die im Rahmen der diesjährigen Förderaktion des Klima- und Energiefonds einen vollständigen Antrag eingereicht haben, sollen einen Zuschuss erhalten. Im Rahmen der Förderaktion des Klima- und Energiefonds wurden in Vorarlberg insgesamt 1.401 vollständige Anträge […]

Nachhaltige Energie 2012, Ökostrom Vorarlberg, Newsroom von Erste Bank und Sparkassen

Vorarlberger Landesregierung gewährt Zuschuss von 300 Euro/KwPeak füŸr alle Haushalte, die bei Klimafonds-Förderung zu spät kamen. © APA

Zwar keine Unternehmerinfo, aber eine durch den NEWSROOM-Nachhaltigkeitsschwerpunkt unverzichtbare Nachricht: Vorarlberg stockt die Landesmittel zur Förderung privater Photovoltaikanlagen auf. Alle jene Haushalte, die im Rahmen der diesjährigen Förderaktion des Klima- und Energiefonds einen vollständigen Antrag eingereicht haben, sollen einen Zuschuss erhalten. Im Rahmen der Förderaktion des Klima- und Energiefonds wurden in Vorarlberg insgesamt 1.401 vollständige Anträge gestellt, davon wurden bisher für 290 Anlagen Unterstützungsgelder bewilligt. Vorarlberg werde nun den anderen Bewerbern die Landesförderung in Höhe von 300 Euro pro KwPeak bzw. von 1.500 Euro bei maximal 5 kwPeak zukommen lassen, heißt es in einer

 Klimafonds-Förderung als Ausgangspunkt

Die Förderung von Photovoltaikanlagen im Jahr 2012 erfolgt analog zu den Vorjahren entweder durch Investitionszuschüsse im Rahmen des Klima- und Energiefonds (KLIEN) für Anlagen bis zu einer förderbaren Leistung bis max. 5 kWPeak oder für Anlagen ab 5 kWPeak durch  Einspeisetarife im Rahmen des Ökostromgesetzes. Unabhängig von der Förderung muss für PV Anlagen immer der „Antrag  auf Anerkennung als Ökostromanlage“ gestellt werden. Details dazu siehe am Ende dieser Seite.

Förderung im Rahmen des Klima- und Energiefonds (KLIEN)

Von Privatpersonen investierte und auf Wohnhäusern errichtete Anlagen bis zu einer förderbaren Anlagengröße von maximal 5 kWPeak werden im Rahmen des KLIEN durch Investitionszuschüsse gefördert. Es gibt keine Beschränkung bezüglich der Anlagengröße, gefördert werden aber maximal 5 kWPeak. Seitens des Landes wird 2012 ein TOP UP in Höhe von € 300 pro kWPeak für maximal 5 kWPeak gewährt.

Aufstockung der Landesmittel

Für die des Klima- und Energiefonds wurden in Vorarlberg insgesamt 1.401 Förderungsanträge vollständig bei der Abwicklungsstelle (Kommunalkredit KPC) eingereicht. Davon konnten bisher rd. 290 Anlagen gefördert werden. Die Vorarlberger Landesregierung hat nun beschlossen, dass alle Förderungswerber, die bei der diesjährigen Förderaktion des KLIEN einen vollständigen Antrag gestellt haben, die Landesförderung in Höhe von € 300 pro kWPeak für maximal 5 kWPeak erhalten können.
Die Abwicklung erfolgt wie bisher durch die Kommunalkredit KPC. Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an die PV Hotline der Kommunalkredit KPC (Tel.: T: +43 (1) 31 6 31-730).

Förderung im Rahmen des Ökostromgesetzes für Anlagen größer 5 kWPeak

Anlagen über 5 kWPeak werden bundesweit im Rahmen des Ökostromgesetzes auf Basis verordneter Einspeisetarife gefördert. Die Laufzeit beträgt 13 Jahre. Die Tarife sind in der derzeit gültigenfestgelegt. Die Auszahlung der Tarife erfolgt durch die Ökostrommanagement AG (oem-ag).
Die  Vorgehensweise für den Vertragsabschluss mit der  sowie die erforderlichen  finden sich auf der Homepage der oem-ag. Für Fragen zur Förderung im Rahmen des Ökostromgesetztes informiert die oem-ag direkt (e-mail: Info@oem-ag.at; . Tel.: +43 5 787 66-20).

Zur Förderung im Rahmen des Ökostromgesetzes ist für Photovoltaik derzeit ein bestimmtes Kontingent vorgesehen. Das noch verfügbare  ist auf der Homepage der oem-ag einsehbar. Erst nach Erhalt des Einspeisevertrages mit der oem-ag besteht ein Rechtsanspruch auf den verordneten Tarif.

Anerkennung als Ökostromanlage:

Die Anerkennung als Ökostromanlage ist unabhängig von der Förderung für jede Photovoltaikanlage erforderlich. Bei Anlagen die im Rahmen des KLIEN gefördert werden, ist der Bescheid „Anerkennung als Ökostromanlage“ bei der Antragsstellung noch nicht erforderlich. Bei Auszahlung der Fördermittel muss der Bescheid vorliegen. Bei einer Förderung im Rahmen des Ökostromgesetztes ist der Bescheid „Anerkennung als Ökostromanlage“ Voraussetzung für den Vertragsabschluss mit der oem-ag.
Zuständig für die Anerkennung als Ökostromanlage ist die Abteilung VIb Wirtschaftsrecht beim Amt der Vorarlberger Landesregierung (e-mail:; Tel. 05574/511/26205).

Folgende Unterlagen sind erforderlich:

1. Alle für den Bau und Betrieb und Betrieb der Anlage erforderlichen Bescheide und Genehmigungen. In der Regel sind das:

  • der Baubescheid bzw Bauanzeige. Zuständig ist die jeweilige Gemeinde
  • bei Anlagen ab 25 kWPeak die elektrizitätswirtschaftliche Bewilligung. Zuständig ist die jeweilige Bezirkshauptmannschaft.

2. Antrag auf Anerkennung als Ökostromanlage stellen. (Formular: „Photovoltaikanlagen – Antrag auf Anerkennung“). Beizulegen ist der Baubescheid bzw. die Bauanzeige für die Anlage bzw. bei Anlagen ab 25 kWPeak die elektrizitätswirtschaftliche Bewilligung.