Jeder zweite Internetnutzer geht mit dem Smartphone online

11. Oktober 2012 Drucken

Mittlerweile ist ein riesiger Markt für mobile Servicesentstanden. © F. Gopp / pixelio.de Fünf Jahre sind seit dem Verkauf des ersten iPhones vergangen. In Österreich gehen heute 71 Prozent aller Internetnutzer mobil ins Internet. 2011 waren es noch 42 Prozent. Diese Entwicklung zeigt die repräsentative Studie „Mobile Web Watch 2012“ des Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleisters […]

Interneht, Kommunikation, Studie, Newsroom der Erste Bank und Sparkassen
Mittlerweile ist ein riesiger Markt für mobile Servicesentstanden. © F. Gopp / pixelio.de

Fünf Jahre sind seit dem Verkauf des ersten iPhones vergangen. In Österreich gehen heute 71 Prozent aller Internetnutzer mobil ins Internet. 2011 waren es noch 42 Prozent. Diese Entwicklung zeigt die repräsentative Studie „Mobile Web Watch 2012“ des Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleisters . Demnach sind 62 Prozent der befragten Internetnutzer mit einem
Smartphone im Netz unterwegs, 16 Prozent mit einem Tablet. Der Zuwachs beim Surfen mit Mobiltelefonen ist der höchste seit dem Jahr 2008, in dem die Erhebung erstmals durchgeführt worden war.

Mittlerweile ist ein riesiger Markt für mobile Services und Apps rund um die Mobilfunkkunden entstanden. Davon könnten die Telekommunikationsunternehmen noch stärker profitieren, indem sie ihren Kunden zum Beispiel Leistungen wie Cloud-Services und mobiles Bezahlen anbieten.

Mobile Cloud-Dienste und „Augmented Reality“ fassen Fuß
Bei Cloud-Diensten können User zum Beispiel ihre Daten mit verschiedenen Geräten abrufen, bearbeiten und speichern. 38 Prozent der mobilen Surfer in Österreich verwenden solche Angebote bereits oder in Kürze. 13 Prozent bezahlen bereits mit Smartphone oder Tablet. Acht Prozent nutzen so genannte „Augmented  Reality“-Angebote. Diese Dienste blenden beispielsweise virtuelle Zusatzinformationen in Bildern und Videos realer Dinge und Umgebungen ein.

Das wichtigste Kriterium für Kunden ist die Netzqualität
Qualität und Abdeckung des Netzes sowie Kosten für das mobile Surfen sind laut der Befragten ausschlaggebend dafür, mit welchem Mobilfunkanbieter sie überhaupt einen Vertrag abschließen. Geschwindigkeit des Netzes ist das vierte Entscheidungskriterium. Für Zusatzdienste oder höhere Netzleistungen würden 88 Prozent der Befragten extra zahlen, mehr als die Hälfte davon (58%) bis zu umgerechnet acht Euro pro Monat.

Betriebssystem ist wichtiger Faktor bei Gerätewahl
85 Prozent der Befragten bezeichnen das Betriebssystem eines Smartphones und Tablets als „wichtigen Faktor“ bei der Gerätewahl. Davon bevorzugen 50 Prozent Android, 27 Prozent iOS (Apple) und 15 Prozent Microsoft Windows.

Sicherheitsbedenken – eine mögliche Wachstumsbremse
Der Erhebung zufolge haben 66 Prozent der User Sicherheitsbedenken
beim mobilen Surfen. Von denen, die sich für mobile Cloud-Angebote interessieren, sind es 83 Prozent.