Umfrage: Österreicher sparen 170 Euro im Monat

11. Oktober 2012 Drucken

Mit 170 Euro monatlich sparen die Österreicher mehr als im Vorjahr – allerdings nominal um nur 2 Euro. Sparen bleibt den Österreichern wichtig (70%), jeder 2. hierzulande spart sogar regelmäßig. Dabei ist das Sparbuch zwar noch am Beliebtesten, im Vergleich zum Vorjahr aber der Verlierer mit -4%. Jeder 2. ist mit seiner Sparleistung zufrieden und […]

Mit 170 Euro monatlich sparen die Österreicher mehr als im Vorjahr – allerdings nominal um nur 2 Euro. Sparen bleibt den Österreichern wichtig (70%), jeder 2. hierzulande spart sogar regelmäßig. Dabei ist das Sparbuch zwar noch am Beliebtesten, im Vergleich zum Vorjahr aber der Verlierer mit -4%. Jeder 2. ist mit seiner Sparleistung zufrieden und gibt als Hauptgrund für das eifrige sparen an, dass es wichtig sei einen Notgroschen auf der Seite zu haben, heißt es in einer Aussendung der Erste Bank. Die Vorarlberger sind dabei die Sparmeister, die Wiener geben das Schlusslicht im Ranking der Sparleistungen. 

Vorarlberger sparen 194 Euro, Wiener nur 156 Euro

Der nominale Sparbetrag ist in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen. Während im Jahr 2006 die Österreicher noch 132 Euro auf die hohe Kante legten, so sind es heuer bereits 170 Euro. In sieben Jahren also ein Zuwachs von rund 30%. Die Dynamik beim Sparen hat in den letzten Jahren aber deutlich abgenommen“, so die Erste Bank in ihrer Pressemitteilung. Im Vergleich zum Vorjahr sind es 2 Euro mehr im Monat, die für die Sparformen übrig bleiben. Im Österreich Ranking sind dabei die Wiener an vorletzter Stelle mit nur 156 Euro (-5€), die Sparmeister sind die Vorarlberger, hier legt im Schnitt jeder 194 Euro monatlich zur Seite.. Laut Statistik Austria stabilisiert sich die Sparquote aktuell bei 8,4%, im Vergleichszeitraum 2011 lag sie bei 8,1%. Damit nähert sich die Sparquote dem Durchschnittswert von 9,5% (seit 2001) wieder langsam an.

Notgroschen bleibt Hauptzweck

Auch wenn die Sparsumme nicht mehr so stark steigt, ist doch mehr als jeder 2.Österreicher zufrieden mit dem was er sich monatlich absparen kann. Insgesamt ist die Zufriedenheit gleich um 5 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Dabei ist das Sicherheitsbewusstsein traditionell hoch, so ist der berühmte „Notgroschen“ die Hauptmotivation (86%). Eine eigene Wohnung, ein neues Auto oder eine gute Altersvorsorge hat jeder 2. vor Augen wenn er Geld anspart. Die generelle Einschätzung wie wichtig Sparen überhaupt ist bleibt mit 70% Zustimmung relativ hoch, ist aber zu 2011 ein Minus von 5%.

Sparbuch verliert, bleibt aber Top

Auch wenn das Sparbuch nicht mehr so beliebt ist wie im Vorjahr (-4%) so ist und bleibt es die beliebteste Sparform der Österreicher; 8 von 10 Österreichern haben eines. Der Bausparvertrag bleibt auch nach der Halbierung der staatlichen Prämie ganz oben in der Gunst der Sparer, 67% nutzen ihn und befördern ihn damit auf ein All-Time-High. Die niedrigen Zinsen am Sparbuch beflügeln die Lust auf andere Investments aktuell nur mäßig: Eine Lebensversicherung hat jeder zweite in Österreich, Wertpapiere und Fonds wurden mit 30% genannt. Diese Zahl erscheint etwas höher, da viele auch die fondsgebundene Lebensversicherung als Wertpapierprodukt einstufen. De facto ist die Bereitschaft für Investments in renditenstärkere Anlagen aber noch etwas verhalten.

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