Starke Anschubhilfen für Europas Autobauer geplant

12. November 2012 Drucken

Die EU will „Starthilfe“ für die europäische Autoindustrie. © Martina Friedl / pixelio.de Starthilfe für die europäische Autoindustrie: Mit einem umfassenden Aktionsplan sollen die Autohersteller in Europa unterstützt und neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Die kürzlich von der EU- Kommission vorgestellte Initiative „Cars2020“ sieht dabei verbesserte Rahmenbedingungen für den Zugang zu Kapital, zu internationalen Märkten und […]

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Die EU will „Starthilfe“ für die europäische Autoindustrie. © Martina Friedl / pixelio.de

Starthilfe für die europäische Autoindustrie: Mit einem umfassenden Aktionsplan sollen die Autohersteller in Europa unterstützt und neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Die kürzlich von der EU- Kommission vorgestellte Initiative „Cars2020“ sieht dabei verbesserte Rahmenbedingungen für den Zugang zu Kapital, zu internationalen Märkten und für Investitionen in qualifiziertes Personal vor. Dies sind die Schlüsselimpulse für eine starke Wettbewerbsfähigkeit auf dem internationalen Markt. Zudem könnten die Autobauer durch zusätzliche Mittel der Europäischen Investitionsbank innovative, klimafreundliche Modelle entwickeln.

Europa muss Führungsrolle behalten
„In Europa werden die besten Autos der Welt hergestellt. Die Kommission will diese Führungsrolle beibehalten und in punkto Sicherheit und Umweltverträglichkeit noch weiter voranschreiten. Dieser Plan für die Autoindustrie ist das erste Resultat der am 10. Oktober von der Kommission vorgestellten Strategie für eine neue industrielle Revolution. Die Automobilindustrie hat alle Trümpfe in der Hand, die nötig sind, um ihre Schwierigkeiten zu überwinden“,  heißt es aus der Kommission.

Zugleich schlägt die Kommission vor, auf die gegenwärtigen Probleme der Autobranche einzugehen. Angesichts einer rückläufigen Nachfrage auf den europäischen Automärkten und angekündigter Fabrikschließungen wird sie noch im November Fahrzeughersteller und Gewerkschaftsvertreter zusammenbringen. Die Autoindustrie ist in ganz Europa wichtig und deshalb brauchen wir auch eine europäische Lösung. Eine solche wird sich auf den Umgang mit der Überkapazität, soziale und technologische Investitionen sowie staatliche Beihilfen und nachfrageseitige Maßnahmen konzentrieren.