EURES: Kommission will Jobvermittlung in Europa erleichtern

28. November 2012 Drucken

Die EU-Kommission wünscht sich mehr Mobilität am europäischen Arbeitsmarkt. © Thorben Wengert / pixelio.de Jobs in Europa zu finden soll in Zukunft einfacher werden. Um das zu erreichen, soll das  EU-weite Beschäftigungsnetz EURES verbessert und modernisiert werden.  Das hat die EU-Kommission diese Woche in Brüssel beschlossen. In Zukunft soll EURES mehr freie Stellen anbieten, unmittelbar […]

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Die EU-Kommission wünscht sich mehr Mobilität am europäischen Arbeitsmarkt. © Thorben Wengert / pixelio.de

Jobs in Europa zu finden soll in Zukunft einfacher werden. Um das zu erreichen, soll das  EU-weite Beschäftigungsnetz EURES verbessert und modernisiert werden.  Das hat die EU-Kommission diese Woche in Brüssel beschlossen. In Zukunft soll EURES mehr freie Stellen anbieten, unmittelbar auf spezifische wirtschaftliche Bedürfnisse reagieren und  proaktiv Stellengesuche mit Stellenangeboten abgleichen. Das neue Netz wird stärker auf junge Menschen ausgerichtet sein und auch Beschäftigungsverhältnisse umfassen, bei denen Arbeit und Lernen kombiniert werden. Außerdem soll das EURES-Webportal benutzerfreundlicher gestaltet werden.

Qualifizierte Mitarbeiter für Unternehmen
„Die Förderung der EU-internen Mobilität von Arbeitsuchenden kann zur Lösung des Problems der derzeit unannehmbar hohen Arbeitslosenquoten beitragen. Das verbesserte EURES-Netz hilft Personen, die gewillt sind, im Ausland zu arbeiten, bei der Suche nach geeigneten offenen Stellen und kann Arbeitgeber bei der Suche nach qualifizierten Arbeitskräften unterstützen“, heißt es aus der EU-Kommission. EURES ist ein bereits bestehendes Arbeitsvermittlungs-Netz, dem 31 europäische Arbeitsverwaltungen in den EU-Mitgliedstaaten, den EWR-Ländern (Norwegen, Island und Liechtenstein) und der Schweiz angehören und das derzeit zwischen 30 und 40 Prozent aller freien Stellen in den Ländern abgedeckt.