Immer weniger Österreicher schenken zu Weihnachten immer mehr

07. Dezember 2012 Drucken

Die Österreicher wollen heuer rund 2,6 Milliarden Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Das sind um 100 Millionen mehr als 2011. Die Zahl jener, die zu Weihnachten schenken, geht allerdings zurück: 81% legen heuer Geschenke unter den Baum, das sind 5% weniger als im Vorjahr. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungs-instituts Integral im Auftrag von […]

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Immer mehr Menschen müssen zu Weihnachten auf's Schenken verzichten. Jene, die es sich weiterhin leisten, geben dafür mehr. © Petra Bork/ Pixelio.de

Die Österreicher wollen heuer rund 2,6 Milliarden Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Das sind um 100 Millionen mehr als 2011. Die Zahl jener, die zu Weihnachten schenken, geht allerdings zurück: 81% legen heuer Geschenke unter den Baum, das sind 5% weniger als im Vorjahr. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungs-instituts Integral im Auftrag von Erste Bank und Sparkasse hervor. 

Frauen sind spendabler als Männer

Jeder Fünfte spart zu Weihnachten die Geschenke ein, heißt es in der Studie, „aber diejenigen, die Geschenke kaufen, sind dabei nicht sparsamer geworden.“ Durchschnittlich werden 451 Euro für Geschenke einplant, das sind um 21 Euro mehr als im letzten Jahr. Frauen sind spendabler als Männer: 458 Euro werden für die Weihnachtspräsente einplant. Herr Österreicher denkt hingegen nur 442 Euro an.

 Keine Geschenke auf Pump

Um Weihnachtsgeschenke zu kaufen, schlachten 7 von 10 Österreichern ihr Sparschwein und nutzen ihr Erspartes. 43% geben das Weihnachtsgeld vom Arbeitgeber aus. Die Überziehung des Kontorahmens (5%) sowie Ratenzahlung (3%) werden von den Österreichern nach wie vor gemieden. Doch auf welche Art bezahlen die Alpenbürger zu Weihnachten am liebsten? 3 von 4 bevorzugen die Bezahlung mit Bargeld. 57% nutzen ihre Bankomatkarte und jeder Vierte zückt seine Kreditkarte. Der Kauf auf Rechnung holt um 5% auf und wird heuer von 17% der Österreicher genutzt.

Nahezu ein Viertel kauft Packerl online

Der Einzelhandel bleibt an erster Stelle: 3 von 4 Österreichern lassen sich die weihnachtliche Einkaufsstimmung nicht entgehen und kaufen im Geschäft. Das virtuelle Shopping zieht nach: Bereits 22% bestellen die Geschenke online, 2010 waren es nur 16% der Österreicher. Das Einkaufen via Mausklick kommt besonders bei Männern gut an, deutlich mehr Männer (27%) als Frauen (18%) kaufen die Weihnachtsgeschenke online. Wenn die Bezahlung im Internet aber nicht sicher verläuft, kann das unangenehme Folgen haben. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs) müssen dabei auf der Website einsehbar sein. Eckdaten wie Umtauschrecht, Stornobedingungen, Lieferbedingungen, Zoll usw. unbedingt vor Kaufabschluss lesen. Und Jedes seriöse Unternehmen hat ein vollständiges Impressum, das übrigens rechtlich vorgeschrieben ist. Das heißt auf der Website sind problemlos zumindest der vollständige Firmennamen, Anschrift und Telefonnummern auffindbar.

Zur Umfrage: Die Erste Bank beauftragte das Marktforschungsinstitut INTEGRAL für eine telefonische Befragung zu Ausgaben für Weihnachtsgeschenke. In der Zeit von 14. bis 20. November 2012 wurden 500 Personen zu den Bezugsquellen sowie Zahlungsmöglichkeiten für Weihnachtsgeschenke, deren Finanzierung und die Kosten dafür befragt. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 14 Jahren (= 7.220.000  Menschen).