Wien bleibt Magnet für Städtetouristen

19. Dezember 2012 Drucken

Wien bleibt sowohl für Touristen wie auch für Einheimische eine attraktive Stadt. © Peter Smola /pixelio.de Die positive österreichische Nächtigungsbilanz der vergangenen zwei Jahre wird vor allem durch die positive Entwicklung des Nächtigungstourismus in den Landeshauptstädten und Wien getragen, errechnete jetzt die Statistik Austria. Stiegen 2010 die gesamtösterreichischen Nächtigungen um +0,5% auf 124,88 Mio., so […]

Wien, Tourismus, Bevölerkungswachstum, Newroom der Erste Bank und Sparkasse
Wien bleibt sowohl für Touristen wie auch für Einheimische eine attraktive Stadt. © Peter Smola /pixelio.de

Die positive österreichische Nächtigungsbilanz der vergangenen zwei Jahre wird vor allem durch die positive Entwicklung des Nächtigungstourismus in den Landeshauptstädten und Wien getragen, errechnete jetzt die Statistik Austria. Stiegen 2010 die gesamtösterreichischen Nächtigungen um +0,5% auf 124,88 Mio., so lag der Zuwachs in den Landeshauptstädten und Wien bei +8,7% auf 16,79 Mio. Ein ähnliches Bild ergibt sich für 2011, wobei dem gesamtösterreichischen Nächtigungszuwachs von +0,9% (auf 126,00 Mio.) eine Zunahme in den Städten von +4,9% (auf 17,61 Mio.) gegenübersteht.

Landeshauptstädte weiterhin im Trend
Im Jahr 2011 wurden in den Landeshauptstädten (inkl. Wien) insgesamt 17,61 Mio. Nächtigungen registriert, davon waren 75,5% auf ausländische Gäste zurückzuführen. In Wien lag der Anteil der ausländischen Gäste bei 81,6%, gefolgt von Innsbruck mit 73,8%. Den größten Anteil an inländischen Gästen verzeichnete St. Pölten mit 65,6%. Die Zahl der Gäste (=Ankünfte) betrug im selben Jahr 8,67 Mio., dies gegenüber 2010 einer Zunahme von 6,2% entsprach (Gesamtösterreich: +3,7%).

Bevölkerungswachstum in Ballungszentren hält an
Aber auch das Bevölkerungswachstum und der Zuzug in die Ballungszentren halten in Österreich weiter an, wie aus „Österreichs Städte in Zahlen 2012“, der aktuellsten Publikation von Statistik Austria und dem Österreichischen Städtebund, hervorgeht. Das durchschnittliche Wachstum der Landeshauptstädte liegt zwischen 2001 und 2012 bei 8,5%, wobei Graz mit 17,3%, Eisenstadt mit 16,2% und Wien mit 11,7% über diesem Durchschnittswert liegen. Vorstädte und Gemeinden im Einzugsgebiet großer Städte konnten in diesem Zeitraum noch deutlicher zulegen (z. B. Gänserndorf mit +31,9%, oder Seiersberg mit +23,7%). Städte und Gemeinden im ländlichen und grenznahen Bereichen zeigen hingegen Bevölkerungsrückgänge (z. B. Eisenerz mit -25,3%, Bad Radkersburg mit -17,1% oder Raabs an der Thaya mit -11,5%).

Wanderungsbewegung und Struktur der Bevölkerung 2011
Große Ballungszentren profitieren durch ihr Angebot an Infrastruktur und Arbeitsplätzen stärker von den Zuzügen, sowohl vom Ausland als auch im Rahmen der Binnenwanderung. So verzeichnete Wien im Jahr 2011 den höchsten positiven Wanderungssaldo mit 14.415 Personen, indem 83.520 Zuzügen deutlich weniger Wegzüge (69.105) gegenüberstanden. Nennenswerte positive Wanderungssalden ergaben sich u.a. auch in Graz (+3.398 Personen) und in Linz (+1.742 Personen).