Autobahnmaut in Italien seit Jahreswechsel teurer

04. Januar 2013 Drucken

Rom (APA) Nutzer italienischer Autobahnen müssen sich auf höhere Autobahngebühren gefasst machen. Seit 1. Jänner wurden die Autobahnmauten durchschnittlich um 3,9 Prozent teurer. Auf den Autobahnen in der zu Österreich grenzenden Region Veneto ist mit einer Mauterhöhung um 13 Prozent zu rechnen.   Zahlreiche Steuer- und Gebührenerhöhungen in Italien Das neue Jahr beginnt mit einer Reihe […]

Neues Jahr bringt in Italien höhere Maut und zusätzliche Steuern. © APA

Rom (APA) Nutzer italienischer Autobahnen müssen sich auf höhere Autobahngebühren gefasst machen. Seit 1. Jänner wurden die Autobahnmauten durchschnittlich um 3,9 Prozent teurer. Auf den Autobahnen in der zu Österreich grenzenden Region Veneto ist mit einer Mauterhöhung um 13 Prozent zu rechnen.

 

Zahlreiche Steuer- und Gebührenerhöhungen in Italien
Das neue Jahr beginnt mit einer Reihe von Tariferhöhungen, die die von der Rezession belasteten italienischen Familien weiterhin unter Druck setzen. Die Konsumentenschutzverbände gehen für 2013 von einer Steigerung der Ausgaben von 1.500 Euro pro Familie aus. Die Italiener müssen unter anderem mit Erhöhungen bei den Gastarifen rechnen. Auf den hohen Gastarifen in Italien lastet laut Experten die schleppende Liberalisierung im Gasbereich. Die an die RAI zu entrichtende jährliche Fernsehgebühr steigt um 1,5 Euro auf 113,5 Euro. Die RAI-Gebühren bleiben trotz der Erhöhung jedoch die niedrigsten in Europa, teilte die RAI mit.

Weihnachtskonsum um 20 Prozent gesunken
Die bevorstehenden Tariferhöhungen drücken die Kauflust der Italiener kurz vor Beginn des Winterschlussverkaufs, klagt der Konsumentenschutzverband Codacons. Dabei sei der Konsum in der Weihnachtszeit ohnehin um 20 Prozent gesunken. Codacons rechnet, dass lediglich 40 Prozent der italienischen Familien am „Saldi“-Winterschlussverkauf teilnehmen werden.