LTE war einmal: EU lobt 50 Mio. Euro für Entwicklung der 5G-Mobilfunktechnologie aus

27. Februar 2013 Drucken

Die Europäische Kommission kündigte gestern an, 50 Mio. Euro für die Forschung an der 5G Mobilfunktechnologie (5th generation mobile networks) bis zum Jahr 2020 zur Verfügung zu stellen. Ziel ist, Europa wieder an die Spitze der globalen Mobilfunk-Industrie zu bringen. Erstaunliches gibt es auch von der Front der Agrarförderungen zu hören: Die Kommission zieht von […]

EU-Forschungsprojekte, EU-Förderungen digitale Kommunikation

EU startet Forschungsoffensive für Entwicklung der 5. Mobilfunkgeneration. © Erich Westendarp/pixelio.de

Die Europäische Kommission kündigte gestern an, 50 Mio. Euro für die Forschung an der 5G Mobilfunktechnologie (5th generation mobile networks) bis zum Jahr 2020 zur Verfügung zu stellen. Ziel ist, Europa wieder an die Spitze der globalen Mobilfunk-Industrie zu bringen. Erstaunliches gibt es auch von der Front der Agrarförderungen zu hören: Die Kommission zieht von den Mitgliedstaaten GAP-Gelder in Höhe von 414 Mio. Euro ein.

Stark steigender Datenverkehr muss bewältigt werden
Bis zum Jahr 2020 wird der weltweite mobile Datenverkehr verglichen mit 2010 um das 33-fache steigen. Bis 2020 wird zudem der Internetzugang von drahtlosen Geräten wie Smartphones und Tablets dominiert sein. Dafür wird eine effizientere, weit verbreitete Technologie notwendig sein, um den großen Datenverkehr tragen zu können.
Alle Wirtschaftssektoren sind zunehmend abhängig vom Internet und digitalisieren ihre Arbeitsabläufe fortlaufend. Die von der Europäischen Union geförderte neue Welle von Forschungsprojekten verspricht eine innovative Ultra-High-Speed-Mobile Breitband-Technologie, die das tägliche Leben der Europäer vereinfachen soll.

Ein zentrales EU-Programm, das von der Mobilfunkoffensive profitiert: 

METIS: wird um 16 Mio. Euro aufgestockt. Seine technischen Ziele sind die Entwicklung einer Infrastruktur, die einen – im Vergleich zu heute – 1000fachen Durchsatz an mobilen Daten im gleichen Versorgungsgebiet erlaubt und 10 – 100 mal mehr Teiulnehmer bedienen kann als dies heute der Fall ist.

Weitere EU-Forschungsprojekte, die Architektur und Entwicklung einer neuen Mobilfunkgeneration zum Inhalt haben:

 

Ausbezahlte Agrar-Subventionen in Höhe von 414 Mio. EUR werden eingezogen
Die Europäische Kommission hat heute im Rahmen des Rechnungsabschlussverfahrens EU-Agrargelder in Höhe von insgesamt 414 Mio. EUR zurückgefordert, die von den Mit­gliedstaaten nicht ordnungsgemäß verwendet wurden. Die Mitgliedstaaten sind zuständig für die Auszahlung und Prüfung der Ausgaben im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), während sich die Kommission vergewissern muss, dass die Mitgliedstaaten die Mittel vorschriftsmäßig verwendet haben.
Angesprochen sind: Belgien, Bulgarien, Tschechische Republik, Dänemark, Deutschland, Irland, Griechenland, Spanien, Frankreich, Italien, Zypern, Litauen, Ungarn, Malta, Niederlande, Polen, Rumänien, Slowenien, Slowakei, Finnland, Schweden und Vereinigtes Königreich.