Vorarlbergs Tourismusindustrie will Fachkräfte in Kroatien rekrutieren

03. Juni 2013 Drucken

Im Rahmen von EURES (European Employment Services) betreiben das heimische AMS (Arbeitsmarkservice) und die WKV (Wirtschaftskammer Vorarlberg) eine Kooperation mit mehreren europäischen Ländern. Ziel ist es, Fachkräfte für den Tourismus zu rekrutieren. Das Kooperationsmodell gab es bisher mit Ungarn, Spanien, Schweden, Griechenland, Bulgarien und Deutschland, wo regelmäßig Jobbörsen stattfinden.   Rund 100 offene Stellen Aus dem benachbarten Deutschland haben […]

Kroatische Fachkräfte sollen Vorarlbergs Tourismusindustrie unterstützen © Paul-Georg Meister/pixelio.de

Im Rahmen von EURES (European Employment Services) betreiben das heimische AMS (Arbeitsmarkservice) und die WKV (Wirtschaftskammer Vorarlberg) eine Kooperation mit mehreren europäischen Ländern. Ziel ist es, Fachkräfte für den Tourismus zu rekrutieren. Das Kooperationsmodell gab es bisher mit Ungarn, Spanien, Schweden, Griechenland, Bulgarien und Deutschland, wo regelmäßig Jobbörsen stattfinden.  

Rund 100 offene Stellen
Aus dem benachbarten Deutschland haben sich zuletzt immer weniger Interessierte für Jobs im Vorarlberger Tourismus beworben. So entstand die Idee, die Kooperation erstmals auf Kroatien auszudehnen.Das AMS Vorarlberg und die WKV haben deshalb eine Studienreise für kroatische EURES-Beraterinnen organisiert. Zehn Hotels bzw. Restaurants in den Bezirken Bregenz und Bludenz und das Liebherr-Werk in Nenzing standen auf dem Besuchsprogramm. Die Beraterinnen sollten sich nicht nur von der Infrastruktur, sondern auch vom Land selbst ein Bild machen. Die Kroatinnen haben schließlich im Reisegepäck rund 100 offene Stellen für die kommende Wintersaison im Vorarlberger Tourismus nach Hause mitgenommen. Vertreter des AMS und der WKV werden außerdem an einer Tourismusjobbörse in Kroatien teilnehmen.

 

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