Markenwert der heimischen Top-Betriebe gesunken

04. Juli 2013 Drucken

Wien (APA) Der Markenwert der österreichischen Top-Marken liegt im heurigen Jahr auf dem Niveau von 2008. Damals betrug der Wert der zehn Top-Betriebe 34,6 Mrd. Euro, heuer liegt er bei 34,5 Mrd. Euro, geht aus der „Eurobrand“-Studie des hervor. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Markenwert 2013 um 5,3 Prozent. Krise lässt Marken verblassen Dass der […]

Dietrich Mateschitz hat den Wert von Red Bull von 12,5 auf 15 Mrd. gesteigert. © APA

Wien (APA) Der Markenwert der österreichischen Top-Marken liegt im heurigen Jahr auf dem Niveau von 2008. Damals betrug der Wert der zehn Top-Betriebe 34,6 Mrd. Euro, heuer liegt er bei 34,5 Mrd. Euro, geht aus der „Eurobrand“-Studie des hervor. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Markenwert 2013 um 5,3 Prozent.

Krise lässt Marken verblassen
Dass der Wert heuer dem Wert von 2008 entspricht führt Gerhard Hrebicek, Vorstand von European Brand Institute auf die Wirtschaftskrise der vergangenen Jahre zurück, in der es Rückgänge bei den Markenwerten gegeben habe.
Wobei es innerhalb der Marken deutliche Verschiebungen gegeben hat. So legte der Glücksspielkonzern Novomatic von 1,7 auf 2,4 Mrd. zu, während es bei der damals wie heute führenden Marke Red Bull „nur“ zu einem Anstieg von 12 auf 15,3 Mrd. gekommen ist. Die Kristallfirma Swarovski hingegen gab um 22 Prozent nach.

Die zehn wertvollsten Marken Österreichs © Eurobrand (zum Vergrößern anklicken).

ÖBB auf Schienen
Den größten prozentuellen Zuwachs heuer im Vergleich zum Vorjahr konnten die ÖBB verzeichnen, deren Markenwert laut Studie um zehn Prozent zulegte.
Hinter der führenden Marke Red Bull hat sich heuer Swarovski (3,76 Mrd. Euro) und Novomatic (2,42 Mrd. Euro) eingereiht. Auf den Plätzen folgen A1, Casinos Austria, Raiffeisen, Spar, ÖBB, Erste Bank und OMV. Der Mineralölkonzern kommt immerhin noch auf einen Markenwert von 1,32 Mrd. Euro.

Internationale Marken nicht berücksichtigt
Nicht berücksichtigt wurden in Österreich tätige internationale Firmen, bekannte Marken wie Rewe (Billa, Merkur, Bipa, Adeg) oder T-Mobile scheinen daher nicht auf. Die Bewertung des Markenwertes erfolgt laut Hrebicek auf Basis der „Lizenz-Analogie-Methode“.