Chinas Wirtschaftswachstum geht zurück

17. Juli 2013 Drucken

Das Wirtschaftswachstum in China hat sich wie erwartet weiter abgeschwächt. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 7,5 Prozent, wie die Statistikbehörde mitteilte. Im Vorquartal lag die Zahl noch bei 7,7 Prozent. Experten rechneten bereits damit, dass die Wirtschaft weiter an Schwung verliert. Binnennachfrage stärken Die neue Regierung unter Ministerpräsident Li Keqiang will […]

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Die Abkühlung der chinesischen Konjunktur wurde von Experten erwartet. © APA

Das Wirtschaftswachstum in China hat sich wie erwartet weiter abgeschwächt. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 7,5 Prozent, wie die Statistikbehörde mitteilte. Im Vorquartal lag die Zahl noch bei 7,7 Prozent. Experten rechneten bereits damit, dass die Wirtschaft weiter an Schwung verliert.

Binnennachfrage stärken
Die neue Regierung unter Ministerpräsident Li Keqiang will die Wirtschaft reformieren und setzt dabei weniger stark auf Exporte, sondern auf die Binnennachfrage. Dafür ist die Staatsführung bereit, kurzfristig auf Wachstum zu verzichten. Ihre größte Sorge ist, dass die Arbeitslosigkeit ansteigen und es zu Unruhen kommen könnte. Der kommunistischen Führung in Peking zufolge ist die Beschäftigung bisher aber stabil.

Die Statistikbehörde erklärte nun, die Kennziffern für das erste Halbjahr bewegten sich in einem angemessenen Rahmen. In den ersten sechs Monaten betrug das Wachstum 7,6 Prozent. Das offizielle Wachstumsziel für das Gesamtjahr beträgt 7,5 Prozent. Dies wäre der niedrigste BIP-Zuwachs seit 23 Jahren. Viele Experten gehen aber davon aus, dass er eher unter der Zielmarke liegen wird.

Exporte gesunken
In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass der Export im Juni überraschend sank. Erwartet worden war ein Zuwachs. Weitere am Montag veröffentlichte Konjunkturdaten ergaben ein gemischtes Bild: Die Industrieproduktion stieg etwas langsamer als erwartet, während der Einzelhandelsumsatz stärker zulegte.

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