Österreicher verbrauchen weniger Mineralöl

30. Juli 2013 Drucken

Wien (APA) Der Verbrauch von Mineralöl ist im 1. Halbjahr 2013 zurück gegangen, wobei es insbesondere bei Benzin und Kerosin ein deutliches Minus gab. Dafür legte der Heizölverbrauch aufgrund des langen Winters deutlich zu. Weniger Treibstoff, mehr Heizöl Der lange Winter hat sowohl einen negativen als auch einen positiven Effekt auf den Absatz von Mineralöl […]

Ölverbrauch in Österreich, Energieverbauch in Österreich

Der Verbrauch von Ottokraftstoffen sank im 1. Halbjahr um 7,4 Prozent auf 770.000 Tonnen. | © Dirk Sanne/pixelio.de

Wien (APA) Der Verbrauch von Mineralöl ist im 1. Halbjahr 2013 zurück gegangen, wobei es insbesondere bei Benzin und Kerosin ein deutliches Minus gab. Dafür legte der Heizölverbrauch aufgrund des langen Winters deutlich zu.

Weniger Treibstoff, mehr Heizöl

Der lange Winter hat sowohl einen negativen als auch einen positiven Effekt auf den Absatz von Mineralöl und dessen Produkten ergeben. Einerseits hat die lang anhaltende kalte Witterung zu einem Verbrauchsrückgang bei Benzin und Diesel beigetragen, andererseits mussten die Menschen länger heizen“, kommentierte Christoph Capek, Geschäftsführer des Fachverbandes der Mineralölindustrie, am Dienstag die Zahlen.

Benzinabsatz schrumpft stäker als Dieselverbrauch

Der Verbrauch von Ottokraftstoffen sank im 1. Halbjahr um 7,4 Prozent auf 770.000 Tonnen. Bei Diesel betrug der Rückgang 1,2 Prozent (2.940.000 Tonnen). Insgesamt betrachtet ergibt sich dadurch ein Rückgang bei Kraftstoffen um 2,5 Prozent. Zwei Drittel des verkauften Treibstoffes wurden über das öffentlich zugängliche Tankstellennetz (2.515 Tankstellen) und ein Drittel, fast ausschließlich Diesel, im Großkundengeschäft abgesetzt.

8,7 Prozent weniger Kerosin

Der Heizöl Extraleicht-Absatz erhöhte sich um 13,2 Prozent auf 670.000 Tonnen. Beim insbesondere im Straßenbau eingesetzte Bitumen betrug der Verbrauchsrückgang 12,2 Prozent (134.000 Tonnen). Der Verbrauch von Flugturbinentreibstoff sank im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2012 um 8,7 Prozent auf 315.000 Tonnen.