Österreich bei Innovationsindex nur auf Rang 23

05. August 2013 Drucken

Tatsächliche Innovationsleistung Der Index untersucht anhand von 84 Kriterien die Rahmenbedingungen und die tatsächlich erzielte Innovationsleistung. Den Studienautoren zufolge hat Österreich zwar gute Infrastruktur- und Ausbildungsvoraussetzungen – erzielt wurden beim „Innovationsinput“ 60,6 von 100 Punkten – allerdings wird wenig daraus gemacht. „Österreich nutzt die relativ gute Innovationsvoraussetzung völlig unzureichend aus“, erläutert Klaus Hölbling, Partner und […]

Innovationen, Ranking, Venture Capital

Tatsächliche Innovationsleistung
Der Index untersucht anhand von 84 Kriterien die Rahmenbedingungen und die tatsächlich erzielte Innovationsleistung. Den Studienautoren zufolge hat Österreich zwar gute Infrastruktur- und Ausbildungsvoraussetzungen – erzielt wurden beim „Innovationsinput“ 60,6 von 100 Punkten – allerdings wird wenig daraus gemacht. „Österreich nutzt die relativ gute Innovationsvoraussetzung völlig unzureichend aus“, erläutert Klaus Hölbling, Partner und Geschäftsführer bei Booz & Company in Wien.

Venture Capital zurückgegangen
So liegt beispielsweise der Exportanteil von Kommunikations-, Computer- und Informationsgütern bei vergleichsweise geringen 6.5 Prozent (Platz 65). „Auch bei Firmengründungen liegt Österreich international, aber auch innerhalb Europas, klar zurück. Dies zeigt sich in den weniger als 0,6 Unternehmensgründungen pro 1.000 Einwohner, verglichen zu 2,5 in der Schweiz und 28 beim Spitzenreiter Hong Kong.“ Das verfügbare Risikokapital (Venture Capital) hat sich in Österreich laut Studie seit 2009 mehr als halbiert, und auch die Banken würden sich aus diesem Segment weiter zurückziehen.

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