75 Millionen Euro für für COMET-K1-Kompetenzzentren

06. August 2013 Drucken

Die heimischen Kompetenzzentren zählen auch im internationalen Vergleich zu den Vorzeigemodellen einer erfolgreichen Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft. Jetzt bekommen sie Verstärkung: Seit 29. Juli läuft die dritte Ausschreibungsrunde für die so genannten K1-Kompetenzzentren. Die Regierung stellt dafür 75 Millionen Euro an Budgetmitteln zur Verfügung. In den K1-Zentren betreiben wissenschaftliche Einrichtungen – Hochschulen und Forschungsinstitute […]

Föderungen, Comet, Wissenschaft

Anträge für neue K1-Kompetenzzentren können bis 4. Dezember bei der FFG eingereicht werden. © Rainer Sturm / pixelio.de

Die heimischen Kompetenzzentren zählen auch im internationalen Vergleich zu den Vorzeigemodellen einer erfolgreichen Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft. Jetzt bekommen sie Verstärkung: Seit 29. Juli läuft die dritte Ausschreibungsrunde für die so genannten K1-Kompetenzzentren. Die Regierung stellt dafür 75 Millionen Euro an Budgetmitteln zur Verfügung. In den K1-Zentren betreiben wissenschaftliche Einrichtungen – Hochschulen und Forschungsinstitute – gemeinsam mit Unternehmen kooperative Forschung auf sehr hohem Niveau mit einer mittel- bis langfristigen Perspektive und mit einem Fokus auf zukunftsrelevante Märkte.

Acht Jahre Laufzeit
Bisher gibt es 16 K1-Zentren in Österreich. Deren thematische Bandbreite reicht von Krebsforschung und pharmazeutischem Engineering über Metallurgie und Umwelt-/Energiebelange bis hin zu IKT Themen wie Telekommunikation, Sicherheit, Virtual Reality oder Wissensmanagement. Anträge für neue K1-Kompetenzzentren können bis 4. Dezember bei der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG eingereicht werden. Sie werden anschließend von einer internationalen Jury begutachtet, am Ende des Auswahlverfahrens müssen sich die Antragsteller einem Hearing unterziehen. Die Laufzeit der Zentren wurde von sieben auf acht Jahre verlängert, die maximale Bundesförderung pro Zentrum und Jahr auf 1,7 Millionen Euro angehoben.

Mindestens 45 Prozent des Gesamtbudgets müssen von den beteiligten Organisationen aus Wissenschaft und Wirtschaft aufgebracht werden, der Großteil davon von den Unternehmen. Auch das Auswahlverfahren wurde deutlich verkürzt: Eine Entscheidung soll im Sommer 2014 fallen.

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