Niederlande verlieren das Triple A

29. November 2013 Drucken

Amsterdam/London (APA/dpa) Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) hat die Kreditwürdigkeit für die Niederlande wegen der schwachen Wirtschafts-verfassung abgestuft. Die Note für die Bonität sei von „AAA“ auf „AA+“ gesenkt worden, teilte S&P am Freitag mit. Für Zypern wurde die Bonitätsnote angehoben.  Schwache Prognose für Niederlande Die Aussichten für die Konjunktur des Eurozonen-Staates seien nicht mehr […]

Niederlande: Standard & Poor’s macht sich Sorgen um Wirtschaftsflaute. | © Rainer Sturm/pixelio.de

Niederlande: Standard & Poor’s macht sich Sorgen um Wirtschaftsflaute. | © Rainer Sturm/pixelio.de

Amsterdam/London (APA/dpa) Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) hat die Kreditwürdigkeit für die Niederlande wegen der schwachen Wirtschafts-verfassung abgestuft. Die Note für die Bonität sei von „AAA“ auf „AA+“ gesenkt worden, teilte S&P am Freitag mit. Für Zypern wurde die Bonitätsnote angehoben. 

Schwache Prognose für Niederlande

Die Aussichten für die Konjunktur des Eurozonen-Staates seien nicht mehr so gut wie zuletzt, hieß es von S&P. Zudem hinke die Niederlande bei der Entwicklung des Bruttoinlandprodukts (BIP) pro Kopf hinter vergleichbaren Nationen her.

Vertrauen in Zypern steigt wieder leicht

Die unmittelbaren Risiken, dass Zypern seine Schulden nicht zurückzahlen könne, seien zurückgegangen, wurde zur Begründung mitgeteilt. Zypern wurde im März mit einem Hilfsprogramm der Währungspartner und des Internationalen Währungsfonds (IWF) im Volumen von zehn Milliarden Euro vor dem Staatsbankrott bewahrt. Bedingung dafür war ein Umbau des überdimensionierten Bankensektors. Der IWF attestierte dem Land zuletzt Fortschritte bei den Reformen.