EU verhängt dauerhafte Zölle auf chinesische Solarpaneele

03. Dezember 2013 Drucken

Nach einer mehr als einjährigen Untersuchung in dem Antidumping-und Subventionsverfahren gegen chinesische Solarimporte hat die Europäische Union diese Woche endgültige Ausgleichszölle auf chinesische Solarzellen verhängt. Strafzölle von bis zu 47,6 Prozent Ab dem 6. Dezember werden für die Dauer von zwei Jahren chinesische Importpaneele mit durchschnittlichen Strafzöllen von 47,6 Prozent belegt. Die Zölle gelten für […]

Zwei Jahre werden chinesische Solarimporte mit Strafzöllen belegt. © Lichtkunst73 / pixelio.de

EU belegt chinesische Solarpaneele mit Strafzöllen. |© Lichtkunst73 / pixelio.de

Nach einer mehr als einjährigen Untersuchung in dem Antidumping-und Subventionsverfahren gegen chinesische Solarimporte hat die Europäische Union diese Woche endgültige Ausgleichszölle auf chinesische Solarzellen verhängt.

Strafzölle von bis zu 47,6 Prozent

Ab dem 6. Dezember werden für die Dauer von zwei Jahren chinesische Importpaneele mit durchschnittlichen Strafzöllen von 47,6 Prozent belegt. Die Zölle gelten für die Einfuhr subventionierter Sonnenkollektoren, Zellen und Wafer. Ausgenommen davon werden die chinesischen Importeure, die sich an die seit diesem August geltende Preisverpflichtung halten. Dem Beschluss waren Untersuchungen vorausgegangen, die im Antidumping Fall im September 2012 und im Antisubventionsverfahren im November 2012 begonnen hatten.

Nach einer Klage des europäischen Branchenverbandes für Solarpaneele „EU Pro Sun“ über gedumpte chinesische Exporte hatte die Kommission eine Untersuchung eingeleitet mit dem Ergebnis, dass chinesische Solarprodukte auf dem EU-Markt bis zu über 100 Prozent unter ihrem normalen Marktpreis verkauft wurden. Sie hatte daraufhin im Juni 2013 ein zweistufiges Zollsystem auf chinesische Importpaneele eingeführt. Im Juli wurden zunächst 11,8 Prozent erhoben, während ab August für eine Dauer von vier Monaten dann die Zölle auf 47,6 Prozent anstiegen.

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