Europäer vertrauen auf Konjunkturerholung

02. Januar 2014 Drucken

Die Europäer sehen die Wirtschaftslage in Europa tendenziell zuversichtlicher.  Dies geht aus der Eurobarometer-Umfrage vom Herbst 2013 hervor, deren Ergebnisse zum Jahreswechsel veröffentlicht wurden. So schätzen über die Hälfte der Europäer (51 Prozent) die Zukunft der EU optimistisch ein, in Deutschland sogar 60 Prozent. Wege aus der Krise Die Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) mit dem […]

Die Europäer blicken zuversichtlich in die Zukunft. |© Rainer Sturm

Die Europäer blicken zuversichtlich in die Zukunft. |© Rainer Sturm

Die Europäer sehen die Wirtschaftslage in Europa tendenziell zuversichtlicher.  Dies geht aus der Eurobarometer-Umfrage vom Herbst 2013 hervor, deren Ergebnisse zum Jahreswechsel veröffentlicht wurden. So schätzen über die Hälfte der Europäer (51 Prozent) die Zukunft der EU optimistisch ein, in Deutschland sogar 60 Prozent.

Wege aus der Krise

Die Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) mit dem Euro als gemeinsamer Währung wird von mehr als der Hälfte der Bürger unterstützt (52 Prozent), WWU und Euro befürworten in Deutschland 71 Prozent der Befragten. Dass sich die EU bei der Bewältigung der Krise und der neuen globalen Herausforderungen auf dem richtigen Weg befindet, glauben 43 Prozent. Auch bei den Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf den Arbeitsmarkt steigt die Zuversicht der Europäer: Die Zahl derjenigen, die der Meinung sind, das Schlimmste sei bereits überstanden, ist um vier Prozentpunkte gestiegen, von 36 auf 40 Prozent gegenüber der Umfrage vom Frühjahr. In Deutschland teilten ebenfalls 40 Prozent diese optimistische Einschätzung (plus sechs Prozent gegenüber der Frühjahrsumfrage).

Die dringlichsten Probleme

Als dringlichste Probleme der EU wurden die allgemeine Wirtschaftslage (45 Prozent, Deutschland: 37 Prozent), die Arbeitslosigkeit (36 Prozent, Deutschland: 32 Prozent) und die öffentlichen Finanzen der Mitgliedstaaten angegeben (26 Prozent, Deutschland: 43 Prozent) genannt.

Das Eurobarometer vom Herbst 2013 ist die jüngste Auflage einer Umfrage, die von der Europäischen Kommission alle sechs Monate auf der Grundlage persönlicher Gespräche durchgeführt wird. Hierzu wurden vom 2. bis 17. November 2013 insgesamt 32 409 Menschen in allen 28 EU-Mitgliedstaaten sowie 5 Kandidatenländern (ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Türkei, Island, Montenegro und Serbien) befragt.