EU-Kommission verlängert Frist für SEPA-Umstellung auf 1. August

09. Januar 2014 Drucken

Brüssel (APA/AFP) – Die EU-Kommission hat entschieden, die Übergangsfrist auf das SEPA-Zahlungssystem um sechs Monate zu verlängern. Er bedauere die Entscheidung, wolle aber verhindern, dass es zu Unterbrechungen im Zahlungsverkehr komme, erklärte der zuständige EU-Kommissar Michel Barnier soeben in Brüssel. Unternehmen sind noch nicht soweit EU-Staaten und das Europaparlament müssen diesem Schritt noch zustimmen. Bisher sollte […]

EU verschiebt SEPA-Umstellung um sechs Monate. |© Thorben-Wengert/pixelio.de

EU verschiebt SEPA-Umstellung um sechs Monate. |© Thorben-Wengert/pixelio.de

Brüssel (APA/AFP) – Die EU-Kommission hat entschieden, die Übergangsfrist auf das SEPA-Zahlungssystem um sechs Monate zu verlängern. Er bedauere die Entscheidung, wolle aber verhindern, dass es zu Unterbrechungen im Zahlungsverkehr komme, erklärte der zuständige EU-Kommissar Michel Barnier soeben in Brüssel.

Unternehmen sind noch nicht soweit

EU-Staaten und das Europaparlament müssen diesem Schritt noch zustimmen. Bisher sollte das SEPA-Zahlungssystem zum 1. Februar europaweit in Kraft treten. Die Umstellungsrate sei nicht hoch genug, um einen reibungslosen Übergang zu dem neuen System zu gewährleisten, erklärte Barnier. SEPA ist der aus 33 Staaten bestehende Einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum. Dazu gehören die 28 EU-Staaten sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz und Monaco.

 

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