Preis von Fracking-Gas in des USA um 150 Prozent gestiegen

30. Januar 2014 Drucken

  Die Gaspreise sind in den USA in zwei Jahren um 150 Prozent gestiegen – trotz Fracking-Aktivitäten, berichtet die Ludwig Bölkow-Stiftung unter Bezug auf US-Medien. Zudem schreiben die meisten Unternehmen, die im Fracking-Bereich in den USA tätig sind, horrende  Verluste. Fracking als Blase? Die Verluste der jungen Fracking-Industrie betrugen bei den größten Betreibern gemäß einer […]

 

Fracking-Anlage: In den USA schrieb die Schiefergas-Branche in den letzten Jahren 50 Mrd. euro Miese. |©  APA

Fracking-Blase: In den USA schrieb die Schiefergas-Branche 2012 50 Mrd. Dollar Miese. |© APA

Die Gaspreise sind in den USA in zwei Jahren um 150 Prozent gestiegen – trotz Fracking-Aktivitäten, berichtet die Ludwig Bölkow-Stiftung unter Bezug auf US-Medien. Zudem schreiben die meisten Unternehmen, die im Fracking-Bereich in den USA tätig sind, horrende  Verluste.

Fracking als Blase?

Die Verluste der jungen Fracking-Industrie betrugen bei den größten Betreibern gemäß einer Studie von S&P Capital IQ allein im Jahr 2012 in Summe rund 50 Milliarden US-Dollar. Es könnte demnach zu einer „Frackingblase“, ähnlich der Immobilienblase, kommen. Die Investitionen ausländischer Firmen in den USA, etwa für weitere Bohrrechte, sind ebenfalls eingebrochen, auf 3,4 Milliarden US-Dollar. Im Vergleich dazu betrug der Höchststand vor einigen Jahren noch 30 Milliarden US-Dollar, berichtet Energieexperte Werner Zittel von der Ludwig-Bölkow Stiftung. Nach Berichten mehrerer US-Zeitungen reagieren energieintensive Unternehmenszweige, wie z.B. die US-Papierindustrie, mit Unruhe. Es erfolgen bereits Produktionsrücknahmen und Personalkürzungen. Heimische Unternehmen haben Millionen-Investments in den USA mit den niedrigen Energie- und Erdags-Preisen begründet, nicht zuletzt unter Hinweis auf Fracking-Gas. 

 

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