Baupreisindex: Preisanstieg beim Bauen schwächte sich 2013 ab – im Tiefbau sanken die Preise

10. Februar 2014 Drucken

Bauen hat sich im Jahr 2013 verteuert – aber nicht mehr so stark wie im Vorjahr. Der entsprechende Kostenindex legte im Vorjahr um 1,3 Prozent zu, im Jahr davor, 2012, hatte es noch einen Anstieg von 2,5 Prozent gegeben, teilte die Statistik Austria mit. Tiefbau ist sogar etwas billiger geworden (-0,1 Prozent), im Hochbau hingegen […]

Die Preisanstiege beim Bau waren 2013 moderat. Im Tiefbau gab es sogar Preisreduktionen. | © Bernd Sterzl/pixelio.de

Die Preisanstiege beim Bau waren 2013 moderat. Im Tiefbau gab es sogar Preisreduktionen. | © Bernd Sterzl/pixelio.de

Bauen hat sich im Jahr 2013 verteuert – aber nicht mehr so stark wie im Vorjahr. Der entsprechende Kostenindex legte im Vorjahr um 1,3 Prozent zu, im Jahr davor, 2012, hatte es noch einen Anstieg von 2,5 Prozent gegeben, teilte die Statistik Austria mit. Tiefbau ist sogar etwas billiger geworden (-0,1 Prozent), im Hochbau hingegen stiegen die Preise um 2,6 Prozent.

Tiefbau lässt die Preise sinken

Im Detail sanken sowohl der Straßenbau (. -0,5%) als auch der Brückenbau (-1,6%) im Vergleich zum Vorjahr. Die einzige Tiefbausparte, die eine Erhöhung aufwies, war der Sonstige Tiefbau, der bei 106,8 Punkten hielt und dadurch eine Steigerung von 0,4% verzeichnete. Im Bereich der Tiefbausparten kam es bei der Leistungsgruppe „Bituminöse Trag- und Deckschichten“ sowohl im Straßen- als auch im Brückenbau zu einer spürbaren Preissenkung. Weiters sanken u.a. die Preise der „Gründungsarbeiten“ im Brückenbau.

Installationen als Preistreiber

Als Preistreiber im Hochbau erwiesen sich vor allem die Professionisten wie Installateure oder Elektriker. Sie haben deutlich mehr verlangt als 2012. (APA)

 

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