Europäischer Automarkt gab im Februar weiter Gas

18. März 2014 Drucken

In der Europäischen Union wurden 861.058 Autos neu zugelassen und damit 8,0 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie der Branchenverband ACEA am Dienstag mitteilte. Der vorige Monat war allerdings auch der zweitschlechteste Februar seit Beginn der Aufzeichnungen 2003. NoVa-Erhöhung bringt Vorziehkäufe Für Österreich wies ACEA ein Riesenplus von 30,2 Prozent aus. Demnach wurden im […]

Trendumkehr: In Spanien wurden um 17 Prozent mehr Autos verkauft als im Februar der Vorjahres. |©  APA

Trendumkehr: In Spanien wurden um 17 Prozent mehr Autos verkauft als im Februar der Vorjahres. |© APA

In der Europäischen Union wurden 861.058 Autos neu zugelassen und damit 8,0 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie der Branchenverband ACEA am Dienstag mitteilte. Der vorige Monat war allerdings auch der zweitschlechteste Februar seit Beginn der Aufzeichnungen 2003.

NoVa-Erhöhung bringt Vorziehkäufe

Für Österreich wies ACEA ein Riesenplus von 30,2 Prozent aus. Demnach wurden im Februar 27.589 Autos zugelassen, nach 21.196 ein Jahr davor. Der sprunghafte Anstieg ist zum Gutteil auf die Erhöhung der motorbezogenen Versicherungssteuer und der Normverbrauchsabgabe (NoVA) per 1. März zurückzuführen, die das Steuerpaket der Regierung mit sich brachte. Jänner und Februar zusammengerechnet ergab sich hierzulande ein Absatzplus von 5,4 Prozent.

Spanien zeigt Wachstum

Unter den größeren Märkten in Europa gab es lediglich in Frankreich (-1,4 Prozent) einen Rückgang. In Deutschland legten die Verkäufe um 4,3 Prozent zu; etwas schlechter lief es in Großbritannien (+3,0 Prozent), besser in Italien (+8,6 Prozent) und Spanien (+17,8 Prozent).

VW wächst mit dem Markt

Unter den deutschen Herstellern stach der Volkswagen-Konzern mit einem Plus von 8,0 Prozent hervor. Hingegen entwickelten sich Daimler (+3,9 Prozent) und BMW (+2,8 Prozent) schlechter als der Gesamtmarkt. Die Opel-Mutter General Motors verzeichnete ein Absatzplus von 12,6 Prozent. (APA)

 

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