Insolvenzen: Trend zeigt im ersten Quartal nach unten

25. März 2014 Drucken

Der KSV erwartet für 2014 wieder mehr Unternehmensinsolvenzen. In den ersten drei Monaten gab es gegenüber dem ersten Quartal 2013 einen Anstieg der Insolvenzen um 2,4 %.  Es wurden 1.470 Unternehmen insolvent, das sind – umgelegt auf die Amtstage bei Gericht – täglich fast 24 Unternehmen. Damit scheint nach Ansicht des KSV der bisherige Trend […]

Der KSV befürchtet für 2014 wieder mehr Insolvenzen. Dies sei ein nachzieeffekt der schwachen Konjunktur in der ersten Hälfte 2013. | © s.media/pixelio.de

Der KSV befürchtet für 2014 wieder mehr Insolvenzen. Dies sei ein Nachzieheffekt der schwachen Konjunktur in der ersten Hälfte 2013. | © s.media/pixelio.de

Der KSV erwartet für 2014 wieder mehr Unternehmensinsolvenzen. In den ersten drei Monaten gab es gegenüber dem ersten Quartal 2013 einen Anstieg der Insolvenzen um 2,4 %.  Es wurden 1.470 Unternehmen insolvent, das sind – umgelegt auf die Amtstage bei Gericht – täglich fast 24 Unternehmen. Damit scheint nach Ansicht des KSV der bisherige Trend der sinkenden Insolvenzzahlen beendet zu sein. Von den Pleiten der ersten drei Monate 2014 waren 6.300 Mitarbeiter betroffen.

Bundesländer im Vergleich

Uneinheitlich ist die Entwicklung in den Bundesländern. Es zeigt sich ein Abwärtstrend in Wien, Tirol und im Burgenland, doch industriell relevante und große Bundesländer wie Oberösterreich, Niederösterreich, Steiermark und Vorarlberg legen zu. Die Steiermark z. B. nimmt mit ihrem Schwerpunkt im metallverarbeitenden Sektor eine Art „Vorreiterrolle“ bei Insolvenzen ein, wenn es um konjunkturelle Einflüsse geht. Es ist damit zu rechnen, dass sich die Trends dieser vier „Wachstumsbundesländer“ auch auf die anderen übertragen werden. Insolvenzen hinken der allgemeinen Konjunktur um 6 – 9 Monate nach und steigen häufig erst, wenn die Konjunktur wieder anzieht.