Jobstatistik: Österreich bei offenen Stellen Fünfter in der EU

16. September 2014 Drucken

Bei der Zahl der offenen Stellen lag Österreich im Vergleich der 28 EU-Staaten im 2. Quartal 2014 an fünfter Stelle. 1,6 Prozent der Arbeitsplätze waren demnach hierzulande neu zu vergeben, wie die Statistikbehörde Eurostat am Dienstag bekannt gab. Damit liegt Österreich exakt in der Jobstatistik genau im Schnitt der 28 EU-Mitglieder. Der Schnitt der 18 […]

Österreich liegt mit seinem Angebot an offenen Jobs genau im EU-Schnitt. Deutschland führt die Liste an. |© Bernd Sterzl/pixelio.de

Österreich liegt mit seinem Angebot an offenen Jobs genau im EU-Schnitt. Deutschland führt die Liste an. |© Bernd Sterzl/pixelio.de

Bei der Zahl der offenen Stellen lag Österreich im Vergleich der 28 EU-Staaten im 2. Quartal 2014 an fünfter Stelle. 1,6 Prozent der Arbeitsplätze waren demnach hierzulande neu zu vergeben, wie die Statistikbehörde Eurostat am Dienstag bekannt gab. Damit liegt Österreich exakt in der Jobstatistik genau im Schnitt der 28 EU-Mitglieder. Der Schnitt der 18 Euromitglieder liegt mit 1,7 Prozent etwas höher.

Deutschland bietet die meisten Jobs

Am besten positioniert war demnach Deutschland bei der Quote der offenen Stellen an der Gesamtzahl der Arbeitsplätze. Dort wurde mit 2,8 Prozent die größte Quote an offenen Stellen nach den nicht saisonal bereinigten Zahlen registriert. Es folgen Belgien (2,4 Prozent), Großbritannien (2,3 Prozent) und Schweden (1,8 Prozent) noch vor Österreich. Die niedrigsten Quoten verzeichneten im zweiten Quartal des laufenden Jahres Lettland (0,4 Prozent) sowie Portugal und Spanien (mit je 0,6 Prozent). Aus Griechenland und Polen liegen keine Zahlen für das 2. Quartal vor.
Unter jenen EU-Mitgliedstaaten, für die Daten verfügbar sind, konnten 15 im Vergleich zum zweiten Quartal 2013 einen Anstieg der Quote verzeichnen. Bei vier Ländern blieb die Quote stabil und in sieben sank diese. Zu letzteren gehört auch Österreich, wo nach Spanien mit einem Rückgang um 0,3 Prozentpunkten mit 0,2 Prozentpunkten (von 1,8 Prozent) das höchste Minus verzeichnet wurde.

Industriesektor verliert

Besonders stark war dabei der Rückgang in Industrie und Baugewerbe, wo die Quote der offenen Stellen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 1,4 auf 1 Prozent absackte. Im Dienstleistungssektor fiel der Rückgang von 2,6 auf 2,4 Prozent hingegen moderater aus. (APA)