Niederösterreich erhält weitere 85 Mio. Euro für Windenergie-Ausbau

16. Oktober 2014 Drucken

Die Europäische Investitionsbank (EIB) fördert den Ausbau der Windenergie in Niederösterreich mit weiteren 85 Millionen Euro. EIB-Vizepräsident Wilhelm Molterer erklärte, das Vorantreiben der Erneuerbaren Energie belege, wie ernst Österreich den Klima- und Umweltschutz nehme. Außerdem trage die Diversifizierung zu einer größeren Sicherheit der Energieversorgung bei.Die EIB hat insgesamnt bereits 500 Mio. Euro für den heimsichen […]

Niederösterreich kann mit dem EIB-Geld vier neue Windkraftwerke errichten. Insgesamt flossen bereits 500 Mio. EIB-Euros in die heimische Windkraftbranche. © © Manfred Mazi/pixelio.de

Niederösterreich kann mit dem EU-Geld vier neue Windkraftwerke errichten. Insgesamt flossen bereits 500 Mio. EIB-Euros in die heimische Windkraftbranche. |© Manfred Mazi/pixelio.de

Die Europäische Investitionsbank (EIB) fördert den Ausbau der Windenergie in Niederösterreich mit weiteren 85 Millionen Euro. EIB-Vizepräsident Wilhelm Molterer erklärte, das Vorantreiben der Erneuerbaren Energie belege, wie ernst Österreich den Klima- und Umweltschutz nehme. Außerdem trage die Diversifizierung zu einer größeren Sicherheit der Energieversorgung bei.Die EIB hat insgesamnt bereits 500 Mio. Euro für den heimsichen Windenergiesektor zur Verfügung gestellt.

Vier neue Windparks für NÖ

Die WindLandKraft GmbH wird an den Standorten Leopoldsdorf, Untersiebenbrunn und Engelhartstetten insgesamt vier Windparks bauen und betreiben, die über 34 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 105 MW verfügen werden. Die heute bereitgestellte erste Tranche in Höhe von 20 Mio. Euro deckt die erste Bauphase des Projektes ab, die aus 16 Windkraftanlagen an den Standorten Leopoldsdorf im Marchfeld und Untersiebenbrunn besteht. Diese Anlagen sollen bereits Ende 2015 in Betrieb genommen werden. Allein in den vergangenen drei Jahren hat die EIB den österreichischen Windsektor mit insgesamt 500 Mio. Euro gefördert. Der Großteil der Windkraftanlagen, für deren Bau und Betrieb die Mittel bereitgestellt wurden, ist bereits erfolgreich umgesetzt worden.

Umweltbank der EU

Die Finanzierung von Projekten, die dem Klima- und Umweltschutz dienen, gehört zu den vorrangigen Aufgaben der EU-Bank. Im vergangenen Jahr belief sich die Darlehensvergabe in diesem Bereich auf insgesamt 19 Mrd. Euro. Dem Ausbau der erneuerbaren Energien kam dabei eine Schlüsselrolle zu. Hierfür stellte die EIB 2013 Darlehen im Umfang von 6,4 Mrd. Euro zur Verfügung. Im laufenden Jahr wird ein Volumen in vergleichbarer Größenordnung angestrebt. Die EIB wurde zuletzt vom EU-Finanzministerrat beauftragt, gemeinsam mit der EU-Kommission einen Bericht über Hindernisse für Investitionen einerseits sowie förderfähige Projekte andererseits bis Dezember zu erarbeiten. (APA)