Anbahnungs-Förderung: Oberösterreich unterstützt Beratungskosten bei Einreichung von F & E – Projekten

14. Januar 2015 Drucken
Anbahnungs-Förderung: Oberösterreich unterstützt Beratungskosten bei Einreichung von F & E – Projekten
Innovationsprojekte aus der Industriebranche haben gute Chancen auf EU-Förderungen. Die oö. Landesregierung unterstützt Beratungskosten für deren Einreichung. |© D. Braun/pixelio.de © D. Braun/pixelio.de

Die Anbahnungs-Förderung der oberösterreichischen Landesregierung unterstützt die vorbereitenden Arbeiten eines Koordinators für ein konkretes F, E & I-Projekt. Pro Einreichung kann ein Förderungsbeitrag für in der Vorbereitungsphase anfallenden Beratungssaufwendungen in der Höhe von max. 15.000 Euro gewährt werden. Wie wird gefördert? Die Förderung von Vorhaben im Rahmen dieses Förderungsprogrammes durch das Land Oberösterreich erfolgt in Form von nicht-rückzahlbaren Zuschüssen. […]

Die Anbahnungs-Förderung der oberösterreichischen Landesregierung unterstützt die vorbereitenden Arbeiten eines Koordinators für ein konkretes F, E & I-Projekt. Pro Einreichung kann ein Förderungsbeitrag für in der Vorbereitungsphase anfallenden Beratungssaufwendungen in der Höhe von max. 15.000 Euro gewährt werden.

Wie wird gefördert?

Die Förderung von Vorhaben im Rahmen dieses Förderungsprogrammes durch das Land Oberösterreich erfolgt in Form von nicht-rückzahlbaren Zuschüssen. Dabei stehen zwei Fördermodelle zur Verfügung:

  • Basis-Förderung: Sockelbetrag je Antragstellung 10.000 Euro
  • Bonus für zusätzliche OÖ-Partnerinnen und -Partner

Sind neben dem beantragenden Koordinator noch zusätzliche Unternehmen oder Forschungseinrichtungen aus Oberösterreich im Projekt beteiligt, so kann pro OÖ-Partnerin und -Partner ein Bonus von 2.000 Euro, bis zu einem Gesamtausmaß von max.5.000 Euro gewährt werden. Ein Koordinator kann pro Antragstellung in den eingangs definierten EU-Programmen diesen Förderungsbeitrag erhalten. Die parallele Einreichung von mehreren Anträgen ist möglich.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Ein Antrag muss sich  auf eine konkrete, offene Ausschreibung des 7. EU-Rahmenprogrammes oder des Nachfolgreprogramms Horizon 2020 beziehen.
Im Rahmen des Förderansuchens sind folgende Angaben aus dem EU-Antrag erforderlich:

  • Programmlinie im Rahmenprogramm
  • Call-Identifier des Calls im Rahmenprogramm (inkl. Subcall sofern zutreffend)
  • Call-Deadline
  • Projekt-Titel/Akronym
  • Name des Projektleiters bzw. der Projektleiterin
  • Darstellung der bisherigen Innovationstätigkeit des Antragstellers (Anzahl F&E-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter, F&E Aufwand, welche Themengebiete)
  • Kurzbeschreibung des Projektinhaltes und Darstellung der geplanten Aktivitäten des Antragstellers im Projekt
  • Angaben über die teilnehmenden Partnerinstitutionen/Unternehmen
  • Darstellung der durch die Teilnahme am trans-nationalen Projekt erhofften Auswirkungen auf die Innovationstätigkeit und den wirtschaftlichen Erfolg des Antragstellers
  • Rechtskräftige Unterschrift

Eine Förderung im Rahmen dieses Förderungsprogrammes gilt als De-Minimis Beihilfe und unterliegt daher der diesbezüglichen Verordnung der Europäischen Kommission in der jeweils geltenden Fassung.
Soweit in diesen Richtlinien nichts anderes festgelegt ist, gelten die Bestimmungen der  „Allgemeinen Förderungsrichtlinien des Landes Oberösterreich“ in der jeweils geltenden Fassung.